GP-Test Valencia: Brivio “Iannone und Rins richtige Wahl”

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Neben Ducati Renndirektor Gigi Dall’Igna und HRC Vize-Präsident Shuhei Nakamoto nahm sich auch Davide Brivio am Montag die Zeit eine Rückschau auf die vergangene Saison zu geben und zu erklären, welche Ziele das Suzuki-Werksteam 2017 in der GP verfolgt.

“Unser Ziel war es in diesem Jahr konstanter zu werden und auch Rennen gewinnen zu können,” eröffnete Brivio. “Im kommenden Jahr wollen wir versuchen natürlich noch näher an unsere Mitstreiter heranzukommen. Ich denke Suzuki stellt dafür starke Komponenten bereit. Wir erwarten natürlich viel von Andrea Iannone, denn er ist ein sehr erfahrener Pilot und zeitgleich ein sehr starker Kämpfer. Anderseits ist es auch an uns ihm ein gutes Bike hinzustellen und unsere Arbeit zu machen,” so der Italiener weiter.

“Mit Alex Rins haben wir zusätzlich einen jungen Piloten aus der Moto2 dazu geholt, der die Möglichkeit bekommt hier als Fahrer zu wachsen. Uns gefällt die Idee einem jungen Fahrer, die Möglichkeit zu geben Erfahrungen zu sammeln und ihn als Fahrer voranzubringen. Dies war damals bereits bei Maverick unser Gedanken gewesen.Wir hatten gehofft Maverick bringt das Projekt mit uns noch weiter voran, doch er hat sich für ein anderes Team entschieden.”

Und warum nicht Moto2-Champion Johann Zarco, denn schliesslich hatte er die Suzuki in Japan bereits testen dürfen,… “Es war in diesem Jahr wirklich schwierig und wir haben uns die Entscheidung nicht leicht getan. Hinzu kam, das in diesem Jahr alles so frühzeitig entschieden wurde und die Teams in Zugzwang kamen. Ich bin mir jedoch sicher, dass wir sowohl mit Andrea Iannone und Alex Rins die richtige Entscheidung getroffen haben.”

Auf der technischen Seite erwartete der Suzuki Team Manager hingegen keine grossen Veränderung, denn 2017 wird es kein anderes Bike geben. Hinsichtlich der Motoren soll es jedoch Verbesserungen geben, um das Tempo halten zu können. Bei den Tests in Valencia hingegen sollen jedoch zunächst erst einmal ein paar Einstellungen probiert werden, bevor voraussichtlich für Sepang eine andere Version zum Einsatz kommt. Dabei muss Suzuki 2017 auf zwei Motoren verzichten. Nur noch 5 Motoren werden dem Team gemäss der Regularien pro Saison zur Verfügung stehen. Grosse Sprünge kann man sich somit nicht mehr erlauben.

Doch auch am Chassis soll bei Suzuki ebenfalls gearbeitet werden, dieses wird ebenfalls für Sepang und Philipp Island vorbereitet. Des Weiteren brauche es mehr Erfahrungen im elektronischen Bereich, denn besonders Rennen unter nassen Bedingungen stellten 2016 ein Problem bei Szukui dar. Ähnlich wie bei Ducati wird hier ebenfalls abgewartet welche ersten Erfahrungen Andrea Iannone am Dienstag und Mittwoch beim Valencia-Test sammeln wird. 

Woran hingegen die Konkurrenz bei Ducati arbeitet, könnt Ihr HIER nachlesen.

Text: Doreen Müller

Foto: Suzuki Ecstar

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