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Gladius Trophy: Ein Gaststarter räumt in Most ab!

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In der DRC Moto 600 geht Tim Holtz in diesem Jahr in der Stockklasse an den Start. Doch als sei dies nicht genug entschied sich der Nienburger in Most gleichzeitig in der Suzuki Gladius Trophy sich messen zu wollen. 4 Rennen sowie Trainings an zwei Tagen standen auf dem Plan, trotz Pausen ein straffes Programm. Uns berichtete Tim Holtz wie es zu diesem Doppel-Start kam und wie es ihm am vergangenen Wochenende ergangen ist.

Tim nicht nur die Moto 600 auch in der Gladius Trophy startest Du in beiden Rennen hier in Most. Wie kommt man denn auf so eine Idee?
In Oschersleben habe ich Peter Bales getroffen und bin mit ihm ins Gespräch gekommen. Peter hat mich gefragt ob ich Lust hätte mal mitzufahren möchte und da ich gern mal die Gladius probieren wollte, haben wir uns den Zeitplan von Most angeschaut und der Plan hier hat gut gepasst.

Als Gaststarter hast Du gleich in beiden Rennen voll abgeräumt und beide Läufe gewonnen. Hast Du damit gerechnet?
Mein Ziel warum ich mitfahren wollte, war dass ich den Kai-Uwe schlagen wollte, weil er und ich uns auf Facebook schon immer etwas geneckt haben. Ich hab schon gewusst das sowohl mit Kai-Uwe als auch mit Pascal, der war ja schon in Oschersleben so schnell, das es nicht einfach sein wird. Aber ich bin früher schon eine KTM Duke gefahren, was leistungsmässig ähnlich ist und da wusste ich das ich mit den Motorrädern gut fahren kann und habe gehofft um den Sieg mit kämpfen zu können, aber dass das so gut läuft, hätte ich jetzt nicht gedacht.

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Du bist quasi in Most das erste Mal die Gladius gefahren und hast demzufolge mit der Suzuki auf der Strecke, genau wie Pascal Lenz (Anmerk.d. Redaktion Neffe von Kai Uwe Lenz) wenig Erfahrungen gehabt…
Ja, genau und von Pascal ist es auch erst das 3-4 Rennen gewesen und sein Ergebnis hat mich wirklich gefreut für ihn. Ich habe wirklich alles gegeben um Pascal hinter mir zu halten und war in der letzten Runde komplett am Limit, bin in der einen Kurve bis auf die Kerbs gefahren und das war schon schwer. Dafür das er erst das erste Jahr dabei ist, war das schon eine super Vorstellung von ihm.

Und mit der Strecke in Most generell? Wie liegt Dir der Kurs?
In Most bin ich schon öfter gewesen, im letzten Jahr sogar zweimal. Most kommt auch sehr meinem Fahrstil entgegen. Da man Ende Start-Ziel harte Anbremszonen hat. Das liegt mir generell ganz gut, auch das danach raus beschleunigen kommt mir eher entgegen als flüssige Strecken und ich fühle mich hier echt wohl. Die Strecke macht richtig Bock, besonders mit den neu asphaltierten Kurven.

Wie lief es an diesem Wochenende in der Moto600 für Dich?
Anfang April hatten wir die ersten beiden Rennen auf unserer Heimstrecke in Oschersleben und da lief es echt super. Ich bin gute Zeiten gefahren und habe beide Rennen gewonnen. Dementsprechend bin ich als führender der Meisterschaft hergekommen. Den dritten Lauf habe ich hier in Most auch gewonnen mit der Triumph und da das vierte Rennen nicht gefahren wurde, bin ich im Moment in der Stockwertung vorn.

Beschreibe doch mal für uns das Teilnehmerfeld. Wie stark ist die Konkurrenz?
Wir sind hier über 20 Leute gewesen und da sind schon einige schnelle Fahrer dabei. Im ersten Rennen war der Dominik Borgelt sehr eng hinter mir. Es variiert auch ab und an das Startfeld. In Oschersleben war Mark Buchner dabei, der in der IDM fährt. Man sieht auch an den Zeiten wie gut das Niveau hier ist. 

Auch in Schleiz möchte Tim Holtz sich erneut beweisen und hofft sich gegen die viele Lokalmatadoren durchsetzen zu können. Ein weiterer Gaststart in der Gladius Trophy sei aus seiner Sicht nicht geplant, aber schließlich gibt es ja auch noch Cups wie die Suzuki GSX-R Challenge in der sich das Multitalent messen könnte.

Text: Doreen Müller

Foto: Ronny Lekl

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