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Fischereihafenrennen: Exklusivinterview mit Thilo Günther


Thilo Günther konnte in Bremerhaven sein erstes Fishtown-Rennen seit 2012 gewinnen. Im zweiten Rennen musste sich der Bielefelder dem Kawasaki-Markenkollegen Julian Neumann geschlagen geben. Racetrack-News hat mit ihm nach den Rennen gesprochen.



Meinst Du, dass es vielleicht vorn mit Toni Heiler, der ja leider im Training gestürzt ist, und Thomas Kreutz enger geworden wäre?

Ja bestimmt. Aber so genau kann man das nicht sagen. Klar ist Thomas Kreutz sehr schnell und auch Julian (Neumann) ist hier super schnell. Aber der ist leider in Lauf 1 hingefallen. Man muss hier so fahren, dass man schnell ist und nicht stürzt. Manche stürzen da mehr, manche weniger.

Mit einer 1:30,9 im ersten Lauf warst Du ja fast wieder bei den Spitzenzeiten aus dem letzten Jahr und das trotz der verlangsamenden Streckenführung bei der Schikane!

Die Strecke ist ja immer etwas anders. Eigentlich ist ein Rundenrekord in dem Sinne auch fast Schwachsinn. Man kann ja definitiv sagen „das war die schnellste Zeit an diesem Wochenende.“ Im letzten Jahr konnte man quasi mit Vollgas durch die Schikane durchgehen. 

Im zweiten Lauf der Fishtown Open konntest Du in der ersten Runde davonziehen. Nachdem Julian Neumann vorbei war, konntest Du aber nicht mehr mithalten und bist Zweiter geworden. Wie hast Du das Rennen gesehen?

Der Reifen hat ganz schön abgebaut. Einmal hatte ich einen Highsider. Da bin ich fast runtergeflogen. Vielleicht war ich von dem Vorrennen auch ein bisschen kaputt. Als ich gesehen habe, dass es für Platz eins eh nicht mehr reicht, habe ich den zweiten abgesichert. 

Du bist also zufrieden?
Naja gewinnen ist natürlich immer besser. Aber am zufriedensten bin ich, wenn wir alle – das heißt meine Brüder, mein Kumpel und ich, also das ganze Team – gesund sind. Das ist einfach das wichtigste. 

Und Du fährst jetzt wie geplant die restliche IRRC-Saison zu Ende?

Ja genau. In zwei Wochen ist aber erstmal das Redbull Erzbergrodeo (04.06.-07.06.). Da bin ich zum einen mit der Wunderlich-BMW und zum anderen mit meiner eigenen Enduro. Danach geht es in Ostende mit der IRRC weiter. 

Du sprichst die Wunderlich-BMW an. Wie bist Du damit im zweiten trockenen Twins-Triples-Rennen zurechtgekommen?
Gut. Ich war auf Startplatz neun und bin lange Zeit auf dem dritten Platz gefahren. In der letzten Runde hat mich leider Erik Plücker mit der Ducati überholt. Aber dafür, dass die BMW gar kein Rennmotorrad ist, bin ich sehr zufrieden. Eigentlich ist das ja ein Reise-oder Tourenmotorrad. Über den verlorenen dritten Platz hab ich mich erst geärgert, aber der vierte ist besser, als wenn ich noch reingehalten hätte und wir beide auf der Nase gelegen hätten.












Text und Fotos:  Dominik Lack



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Kommentare (1)

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    Monika Schmidt

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    Uii da wäre ich gerne dabei gewesen. Dafür dass die BMW gar kein Rennmotorrad ist war das echt eine tolle Performance Thilo Günther!

    Gibt es ähnliche Veranstaltungen in naher Zukunft bzw. Veranstaltungen wo Thilo Günther wieder einmal live erleben darf?

    lg monika

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