FHR 2017: Superbike-Lauf 2: Packendes Duell an der Spitze

Der zweite Lauf der Superbikes beim Fischereihafenrennen gestaltete sich zu einer Fortsetzung des ersten. Zwar gewann diesmal erneut Thilo Günther, doch wurde dem Bielefelder das Leben von Luca Hansen besonders schwer gemacht. Auf Platz drei kam erneut Pavel Tomecek an.

Beim Start war es zunächst erneut Thilo Günther, der die Nase vorn hatte und sich einen kleinen Vorsprung herausfuhr. Allerdings konnte sich Luca Hansen auf die zweite Position schieben und nahm die Verfolgung des Wunderlich-BMW-Piloten auf. Für David Datzer war das Rennen bereits in der ersten Runde vorbei. Der Motor seiner BMW war ausgegangen und er musste seine Maschine abstellen. Somit konnte der IRRC-Erfahrene seine Leistung aus Rennen eins nicht wiederholen. Road Racer Didier Grams stand nachdem sein Motorrad in Lauf 1 zu sehr zerstört wurde gar nicht erst am Start.

Während Günther an der Spitze immer mehr vom herannahenden Lokalmatador Hansen bedrängt wurde, konnte sich Pawel Tomecek wie schon im ersten Lauf sicher auf dem letzten Podestplatz halten. Dahinter folgten Tobias Muenchinger und Erik Pluecker. Sascha Schoder kämpfte in der Anfangsphase im Sandwich der Kawasakis von Michael Hofmann und Johan Fredriks durch. Im Ziel konnte sich der Burgwedeler gegen seine Gegner durchsetzen und wurde Sechster.

Im Kampf um den Sieg spitzte sich derweil die Situation immer weiter zu und so sahen die zahlreichen Fans im Fischereihafen eine packende letzte Runde. In der ersten Kurvenpassage wagte Luca Hansen den Angriff und zog vorbei. Allerdings kam der Konter von Thilo Günther einige Kurven später und so fuhr der Sieger aus Lauf 1 auch ein zweites Mal als Gewinner über die Ziellinie. 

Thilo Günther:

„Eigentlich sollte man ja nicht nach hinten gucken, aber ich habe es ab und zu trotzdem gemacht. Luca war direkt am Hinterrad. Ende Start-Ziel hat er mich dann bei der Rechts-Links-Kurve überholt, aber ich habe ihn zurück überholt, auch wenn ich gerade nicht weiß wo (lacht). Ich habe mir das schon gedacht, weil er meinen Speed gut mitgehen konnte. Vielleicht hätte ich auch noch mehr geben können, aber bei einem Road Racing sollte man nie über 100% geben.“

 

Die Ergebnisse gibt es HIER

 

Text: Dominik Lack

Fotos: Christoph Siegel (Titel), Dominik Lack (Podium)

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