FHR 2017: Der Last-Minute-Check zum Fischereihafenrennen

Pfingsten steht vor der Tür und das bedeutet für die Motorsport-Begeisterten in Deutschland: Auf geht´s nach Bremerhaven. Die 60. Ausgabe des Fischereihafenrennens wirft seine Schatten voraus. Wir haben in unserem Last-Minute-Check alle wichtigen Infos zusammengefasst, die die Entscheidung auch für Kurzentschlossene, die noch überlegen, ob sie den Weg zum FHR 2017 antreten, erleichtern sollen. 

 

Auch in diesem Jahr hat das Rennprogramm des Fischereihafenrennens einiges zu bieten. Folgende 11 Klassen können live erlebt werden:

Fishtown Superbike Open – In der Königsklasse geht es an der Spitze eng zu wie lange nicht mehr. Hauptfavorit ist und bleibt wohl Thilo Günther, doch Kawasaki-Pilot Julian Neumann ist nachdem er im letzten Jahr verletzungsbedingt aussetzen musste heiß auf eine Wiederholung seines Sieges aus 2015. Auch der Einheimische Luca Hansen malt sich mit der Honda Chancen auf den Sieg aus. Mit dabei sind auch die Road Racer David Datzer, Didier Grams, Vassilios Takos und Sascha Schoder. Publikumsliebling Elmar Geulen bestreitet sein letztes Fischereihafenrennen.

Fishtown Twins und Triples – Hier duellierten sich im letzten Jahr Thilo Günther und Luca Hansen. Dieser Kampf könnte am Montag in die nächste Runde gehen. Zum Starterfeld gehört auch dieses Jahr wieder Jens Kuck, der allerdings mit einer Aprilia RSV Mille unterwegs sein wird. Fernsehkoch Andi Schweiger pilotiert hier eine Yamaha.

Fishtown Sidecar Classics – In dieser Klasse treten Gespanne ab Baujahr ´65 an und sorgen mit sattem Sound für ein nostalgisches Flair rund um den Fischereihafen.

Sound of Classics Junior – Auch hier handelt es sich um ein kleines Stück Rennsport-Historie. 40 Fahrer gehen mit Maschinen Bj ´68-´80 auf die Strecke. Bemerkenswert ist hier die Markenvielfalt: Horex, Benelli, Norton, Maico, Yamaha, Honda, BMW, MotoGuzzi, Suzuki, Moto Morini, Ducati und Seeley stehen auf dem Plan.

Sounds of Classics Junior – Etwas mehr Hubraum bietet diese Klasse, die ebenso vielseitig besetzt ist. Hinzu kommen hier auch Maschinen von Triumph, Jawa, Kawasaki und Laverda.

Superbike Legends: The 80s – Bei den 80er Legends starten Maschinen aus der Ära Freddy Spencer. Top-Favorit der Klasse ist Stefan Merkens, der beim Fischereihafenrennen zu den Seriensiegern gehört.

Formel 2 – In der Formel 2 stehen sich die verschiedensten Motorräder gegenüber. Erlaubt sind Zwei- und Viertakter mit zwei oder vier Zylindern.

Superbike Legends: Big Classics – Hier stehen Maschinen am Start, die in den 80ern und 90ern die ProSuperbikes gebildet haben. Hier ist erneut Stefan Merkens der Favorit. Allerdings geht der Dürener in dieser Klasse mit seiner Yamaha MMT 1200 RR an den Start, die mittlerweile fast schon den Kultstatus hat wie das Fischereihafenrennen selbst.

Sidecar Champions Challenge – Dieses Jahr neu ist die Sonderklasse der historischen Gespanne. 29 Gespanne stehen am Start. Der wohl bekannteste Starter ist Seitenwagenlegende Rolf Steinhausen.

Corsa Speciale – Mit italienischem Flair kommt die zehnte Klasse daher. Bei diesem Demo-Lauf präsentieren sich italienische Motorräder sowie Sonderkonstruktionen aus den 60er bis 80er Jahren mit einem Hubraum von 250ccm aufwärts.

Fishtown SuperTwin – Bei den Supertwins ist der Fahrer gefragt, da das Reglement nicht auf große Unterschiede der Bikes ausgerichtet ist. Top-Leute dieser Klasse sind Gladius-Experte Sascha Schoder und Kawasaki-Pilot Julian Neumann. Auch Stefan „Puude“ Wauter, der für Racetrack-News immer wieder Insider-Berichte verfasst hat, steht am Start!

 

Tickets zum deutschen Road Racing-Event des Jahres kosten an der Tageskasse 35 Euro für beide Tage. Tagestickets gibt es für 25 Euro. Kinder bis 10 Jahre zahlen keinen Eintritt. Der Zugang zum Fahrerlager ist wie immer frei. Damit können die Zuschauer direkt mit den Fahrern ins Gespräch kommen und Rennsport pur erleben. Eine detailliertere Auflistung der Preise gibt es HIER.

Camping ist direkt an der Strecke möglich. Die Kosten sind im Ticketpreis allerdings nicht enthalten. 10 Euro zahlt man für ein Motorrad, 20 Euro für ein Auto. Reservierungen können vorher nicht getätigt werden.

 

Wer es nicht zum Fischereihafenrennen schafft, der kann sich bei Racetrack-News ab Sonntagabend über das Rennen informieren.

 

Text: Dominik Lack 

Foto: Dominik Lack

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