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Exklusivinterview: Xavi Fores „Kann mich mehr mit der Superbike WM identifizieren“


Xavier Fores hat in diesem Jahr drei Wildcard-Wochenenden in der Superbike WM bestritten und die IDM-Saison als Zweiter beendet. Wir haben mit dem Spanier über die verschiedenen Meisterschaften und seine Karriere gesprochen.



Was sind die Unterschiede zwischen der Superbike-Weltmeisterschaft und der IDM?

Hier in der WM ist das Grundlevel sehr hoch. Das Fahrerlager ist voller Leute und auch um die Strecke ist viel los. Auch in Deutschland ist es sehr schön zu fahren, ich kann mich dort nämlich kontinuierlich verbessern. Es fühlt sich wie eine sehr professionelle Serie an, nur eben in viel kleinerem Maße als die WM.

Hat Dir Chaz Davies in Sachen Setup viel geholfen, als Du in der Superbike-WM die Wildcards gefahren bist?

Das Setup war mehr oder weniger gleich. Er verändert meist einige Dinge am Vorderrad, aber wir arbeiten mit der gleichen Basis. Ich muss aber sagen, dass dies die beste Version der Panigale ist, die ich je fahren durfte. Vielleicht könnte man in Sachen Beschleunigung aus den langsameren Kurven noch etwas tun, aber wir arbeiten daran.

Was sind Deine Hobbies abseits der Rennstrecke?

Ich fahre wie wohl jeder viel Motocross, Enduro und Supermoto. Aber ich bin auch viel mit dem Rad unterwegs. Man kann sagen, dass egal was ich mache, es mit Rädern bestückt sein muss (lacht).

Für Sebastian und mich ist Oschersleben sozusagen die Heimstrecke. Wie gefällt Dir die Strecke?

Es ist meine Lieblingsstrecke in Deutschland…war das die richtige Antwort? (lacht). Aber im Ernst, ich bin dort immer sehr schnell gewesen.

An welches Rennen in Deiner Karriere erinnerst Du Dich besonders gern zurück?

Oje da gibt es eine ganze Menge. Vor allem die Rennen, in denen ich meine wichtigsten Meisterschaften gewinnen konnte, in der IDM oder der spanischen Meisterschaft, waren sehr schön. Aber auch zum Beispiel das Aragón-Wochenende dieses Jahr war ganz besonders, weil ich so dicht an den WM-Spitzenfahrern dran war.

Für viele Fahrer ist es ein Traum, eines Tages in der MotoGP zu fahren. Ist das bei Dir auch so?

Nein. Ich möchte in die Superbike-WM. Damit kann ich mich viel besser identifizieren.

Was war der schlimmste Crash Deiner Karriere?

Einer der schlimmsten Stürze war in Australien 2007 zusammen mit Kallio in der Supersport WM. Wir hatten einen fürchterlich Crash am Ende der Geraden. Zum Glück war ich nicht schlimm verletzt, aber der Sturz an sich bleibt mir immer noch in Erinnerung.

Wir bitten unsere Interviewpartner immer, ein Paar Worte an die Leser zu richten, die als Hobbyrennfahrer auf Rennstrecken unterwegs sind…

Kalkuliert bei allem was ihr tut das Risiko mit ein und versucht, so sicher wie möglich zu fahren. Die tollen Überholmanöver sind natürlich nur was für die Rennstrecke und nichts für die Straße. Tragt immer ausreichende Schutzkleidung.


Interview und Foto: Dominik Lack

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