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Exklusivinterview Tom Sykes: “Ich esse was ich will”


Tom Sykes konnte in Assen mit der Pole Position glänzen. In den Rennen lief es für den Briten allerdings nicht allzu rund. Zwar konnte er in den ersten Runden ganz vorn mithalten, zum Rennende musste der Kawasaki-Pilot jedoch abreißen lassen. Wir haben mit Tom gesprochen, und ihm auch ein Paar Fragen gestellt, die er möglicherweise nicht so oft zu hören bekommt.


Warum hast Du Dich rasiert?
(lacht) Den Vollbart hatte ich ja mehr als Witz, als wir um die WM gekämpft hatten. Als es dann um die WM-Entscheidung ging, war das einfach nicht der richtige Zeitpunkt zum Rasieren, ich war da auch ein bisschen abergläubisch, weil es bis dato gut gelaufen ist. Nun kümmere ich mich ein bisschen mehr darum. Letzte Woche habe ich mich komplett rasiert und sah sofort zehn Jahr jünger aus!

Nass – oder Trockenrasur?
Generell nun eher trocken, aber letzte Woche habe ich nass rasiert.

Fleisch oder Gemüse?
Fleisch!

Was war Dein bestes Schulfach?
Ich glaube das war der Werkunterricht, wo wir viel mit Holz und der Hand gemacht haben.

Hast Du die Schule gemocht?
Nein nicht wirklich (lacht). Damals war mir das alles zu viel. Ich habe immer nur darauf gewartet, dass ich wieder nach Hause komme und Motorrad fahren kann.

Wenn Du Dein eigenes Bike designen könntest: Wie würde das aussehen?
Eine schwierige Frage. Im Moment bin ich mit Leib und Seele an der ZX10-R dran. Wahrscheinlich würde mein Bike ihr nicht unähnlich sehen.

Wie frühstückst Du?
Ich nehme meistens Flakes oder Müsli. Aber auch oft etwas herzhaftes wie Fleisch oder Toast.

Gibt es etwas, das Du nicht essen darfst?
Nein ich esse alles, was ich will.

Wenn Ihr Urlaub macht: Zelt oder Hotel?
Mit der Familie eher im Hotel. Aber ich liebe zelten. Wenn ich mit Kumpels Jet skiing mache, stellen wir abends gern das Zelt auf, grillen und entspannen uns.

Wir haben viele Bilder von Dir und Deiner H2R gesehen. Magst Du uns etwas über das Bike erzählen?

Selbstverständlich! Es ist eine 1974er 750ccm Maschine, die ich in Frankreich gefunden und gekauft habe. Der Motor davon ist fantastisch. Der Rahmen ist gebaut von Guy Coulon, dem Crew Chief von Tech 3. Das Bike ist also sehr gut aufbereitet. Mein Schwiegervater arbeitet viel an dem Motorrad, damit es gut in Schuss bleibt.

Hast Du schonmal darüber nachgedacht, die Classic TT zu fahren?
(Überlegt) Nein ich denke nicht. Wenn man sich die Rundenzeiten von den Jungs auf solchen Maschinen und Reifen bei dieser Strecke anguckt, kann man nur seinen Respekt zollen. Nein, wenn ich mein Bike komplett fertig habe, gehe ich damit auf irgendeine Rennstrecke und quetsche sie dort voll aus.

Gibt es eine Strecke, auf der Du gerne mal fahren würdest?
Da könnten wir bei der alten Assen-Strecke anfangen. Ich weiß noch, wie ich damals im TV die GP-Leute hier hab fahren sehen und mir gedacht habe: Da möchte ich auch mal fahren. Auch die Strecke in Brünn ist sehr schön, aber leider fahren wir dort nicht mehr.

Du hast die Grand Prix-Fahrer erwähnt. Schaust Du die Rennen?
Ja.

Welcher Fahrer hat – klassenübergreifend – den spektakulärsten Fahrstil?
Mick Doohan. Von ihm war ich sowieso immer ein großer Fan.

Unter unseren Lesern sind viele Hobby-Rennfahrer. Möchtest Du unseren Lesern vielleicht etwas sagen?
Der beste Rat ist, dass man sein Leben genießt. Wenn ich auf meine Vergangenheit blicke, muss ich sagen, dass ich am schnellsten war, wenn ich mein Leben genossen habe.









Interview und Fotos: Dominik Lack

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