Endurance-WM: Turbulenter Start in Le Mans

Gestern um 15:00 startete auf dem Circuit Bugatti in Le Mans die 37.Ausgabe des 24 Stunden-Rennens. Nach fünf Stunden führten die Polesetter (Leblanc Lagrive, Foret) auf Kawasaki vor Suzuki und Honda.


Nach dem Start kam es in den Boxen zu einer Kollision, in die drei Maschinen involviert waren. Kurz darauf folgte ein Unfall in der Dunlop-Schikane, bei dem das Bike von GMT 94 Michelin Yamaha (Checa, Foray, Gines) beschädigt wurde. Checa kam an die Box, wo das Team die Reparaturen durchführte, die sie 3,5 Runden kosteten.

BMW zeigte anschließend eine beeidruckende Performance, als Sylvain Barrier, als Zehnter gestartet, das Feld aufrollte. Er schnappte sich erst die Werks-Kawasaki, dann die No. 111 Honda (Da Costa, Gimbert, Foret). Barrier sicherte sich die Führung und vergrößerte sie Runde für Runde bis zu 50 Sekunden, bevor er das Bike übergab.

Auch Anthony West überraschte die Zuschauer auf der Qatar Endurance Racing Team Superstock Kawasaki auf Platz 2 nach der ersten Stunde.

Nach einem Stint, der zwei Runden länger als bei der Konkurrenz dauerte, übernahm Honda die Führung, die jedoch nicht lange halten sollte. Sébastien Gimbert machte in der Dunlop-Schikane einen Fehler und stürzte bei niedriger Geschwindigkeit. Fahrer und Maschine waren zwar okay, doch das Team verlor dadurch zwei Runden nach kurzem Boxenstopp. Kawasaki SRC, auf dem Weg zu ihrem fünften LeMans-Erfolg infolge, nutzte die Chance und schob sich auf Platz eins vor der SERT-Mannschaft.

Zwischen der vierten und fünften Stunde, hatte sich das Honda Racing Team auf die dritte Position vorgekämpft. Zwei Privatteams, Yamaha YART und Honda National Motors komplettierten die Top 5. Das Qatar Endurance Racing Team, Führende der Superstocks, waren Siebte.

Text: Dominik Lack

Foto: 24h du Mans

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