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Endurance WM: SERT-Mannschaft gewinnt in Le Mans

Das Suzuki Endurance Racing Team (Philippe, Delhalle, Nigon) gewann am Sonntag zum 11. Mal das 24 Stunden-Rennen in Le Mans vor 70.500 Zuschauern. Dabei machten die drei in 812 Runden 3398,2km. Zweiter wurde das GMT 94 Yamaha-Team, das sich mit diesem Ergebnis nach sechs Jahren wieder den EWC-Titel sichern konnte. 


Suzuki setzte damit der vierjährigen Kawasaki-Dominanz auf dem Circuit Bugatti ein Ende. Der Kampf begann am Samstagabend, als das Yamaha Racing GMT 94 Michelin Team begann, die Lücke zu dem Konkurrenten zu schließen. Diese betrug am Morgen nur noch runde eine halbe Runde. Der dritte Platz ging an Monster Energy Yamaha YART (Parkes, Laverty, Morais). 

Vincent Phillipe:
“Dieser Sieg ist ein sehr emotionaler für mich, weil ich hier schon lange nicht mehr gewinnen konnte- Ganze elf Jahre, um genau zu sein! Aus meiner Sicht war es für das Team ein schwieriges Jahr. Ich habe mich gefragt, wie wir das hier schaffen könnten, aber am Ende muss man nur verstehen, dass das Rennen vierundzwanzig Stunden dauert.”

Das Kawasaki Qatar Endurance Racing Team (Al Naimi, Cudlin, West) musste sich gegen das Suzuki Junior Team LMS (Guittet, Masson, Black) durchsetzen. Diese verloren den Superstock-Zweikampf jedoch am Morgen, als einer der Fahrer stürzte und sich ein Rückstand von zwei Runden ergab. Das Starteam PAM-Racing Suzuki (Lucas, Hardt, Longearet) wurde in der Superstock-Wertung Dritter. Den Titel in dieser Klasse holte sich das Suzuki Junior Team mit dem zweiten Platz im Rennen.

Anthony West (Platz 1 Superstock):
“Es ist mein erstes 24-Stunden-Rennen und ich habe gewonnen! Ich bin zufrieden mit dem ganzen Team, das einen hervorragenden Job gemacht hat. Ich hatte einen guten Start und habe so viel gepusht, wie es nur ging. Dennoch habe ich das hier nicht erwartet. Vielleicht war ich ein wenig zu optimistisch, was meine Fitness über die 24 Stunden angeht. Um 6 Uhr morgens habe ich mich gefragt “Was mache ich hier eigentlich?” Am Ende ist es aber eine wirklich fantastische Erfahrung. Unser Einsatz hat sich bezahlt gemacht”

Das No. 31 Penz 13.com BMW-Team (Barrier, Pridmore, Allerton) gewann die Open-Wertung nach einem mehr als Aufsehen erregenden Rennen. Nachdem man in den freien Trainings Schnellster war, dominierte das deutsche Team mit Sylvain Barrier die erste Stunde des Rennens. In der Fahrerwertung ging der Weltmeistertitel an David Checa, Kenny Foray und Mathieu Gines, die Werksyamaha-Fahrer. Bei den Superstocks waren Baptiste Guittet, Etienne Masson und Greg Black die Gewinner.

Die 38. Ausgabe der 24-Stunden wird in sieben Monaten vom 18.-19.April 2015 stattfinden



Text: 24h-moto.com, Dominik Lack

Fotos: Suzuki Racing


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