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Endurance Bol d´Or: Sieg für Kawasaki, Titel für SERT, Schadensbegrenzung für penz13

Das SRC Kawasaki-Team konnte beim 79. Bol d’Or, das 24 Stunden-Rennen auf dem Paul Ricard Le Castellet Circuit in Südfrankreich gewinnen. Matthieu Lagrive, Fabien Foret und Gregory Leblanc waren es, die vom Tagesanbruch bis zum Zieleinlauf die Nase vorn hatten.



Zweiter wurde GMT94 Yamaha, die sich nach einer problematischen Anfangsphase vom ganz weit hinten im Feld zurückkämpfen mussten. Mit Rang zwei musste das Siegerteam der Speedweek in Oschersleben allerdings auch den Weltmeistertitel abgeben. Gesamtsieger wurde das Suzuki Endurance Racing Team (SERT) um Vincent Philippe, Anthony Delhalle und Etienne Masson.

Suzuki hatte sich in dem Rennen ein Duell mit dem Honda-Werksteam geliefert, das jedoch mit Motorproblemen ausfiel. Danach fuhr Schlussfahrer Delhalle den sicheren dritten Platz ein. Aus deutscher Sicht lief es schwierig. Zwar konnte das Motorrad France Penz13.com-Team zwischenzeitlich auf Rang drei fahren, wurde aber durch zwei technische Defekte zurückgeworfen. Am Ende betrieben Markus Reiterberger (GER), Bastien Mackels (BEL) und Lukas Pesek (CZE) mit dem sechsten Platz Schadensbegrenzung. Dabei überholten sie in den letzten vier Stunden noch das Völpker NRT 48 & Penz13 by Schubert Motors-Team, die Siebter wurden.

Markus Reiterberger sagte zu dem Rennen:
„Natürlich können wir das Rennen hier nur mit gemischten Gefühlen zusammenfassen. Wir hatten zwei kleinere Defekte, die uns am Ende aus dem Kampf um das Podest geworfen haben, denn das hatte schon gut ausgesehen. Wir haben uns in dem Rennen aber trotzdem nicht schlecht verkauft, würde ich sagen. Wir hatten die Pace der Spitze und Podest-Fahrer, einfach das Glück war nicht auf unserer Seite. Ich danke allen im Team für den Einsatz in dieser Saison, gerade auch hier beim Saison-Finale noch einmal.“

Die Schweizer Bolliger-Truppe hatte bereits am Samstag nach etwa 5 Stunden Feierabend. Nicolas Salchaud war per Highsider gestürzt, woraufhin der Rahmen irreparabel beschädigt worden war. Das YART-Team mit dem Deutschen Max Neukirchner musste nach einem Motorschaden in der Frühe die Podesthoffnungen endgültig begraben.



Text: Dominik Lack
Foto: http://en.motoracinglive.com/

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