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EJC Magny Cours: Noderer mit bestem Saisonergebnis!

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Gabriel Noderer verbuchte am vergangenen Wochenende in Magny Cours einen weiteren Top Ten Platz im European Junior Cup auf seiner „Haben-Seite“. Racetrack-News sprach mit dem Thalmässinger üebr seine Ergebnisse.„Wir sind dieses mal schon am Mittwoch gestartet, denn es lagen insgesamt 850km vor uns bis nach Magny Cours. Vor dem ersten freien Training am Freitag bereitete ich mich gründlichst vor und schaute mir noch mal das Rennen vom letzten Jahr an, dazu notierte ich mir die groben Schalt und Bremspunkte.

Ich bin dadurch auch ordentlich ins erste freie Training gestartet und konnte alleine gute Zeiten fahren. Wir hatten nur etwas Probleme mit dem Hinterradgrip, allerdings reichte es am Ende noch zum 6. Platz. Das zweite freie Training fand dann leider im Nassen statt. Wir pokerten etwas und nahmen einen gebrauchten Regenreifen vom Lausitzring. Ein neuer Reifen lohnte sich nämlich aus unserer Sicht nicht, da für Samstag Nachmittag und Sonntag „trocken“ angesagt war. Ich bin rausgefahren und fühlte mich auch relativ komfortabel auf dem Motorrad. In einer Rechtskurve aber ging mir kurz das Hinterrad weg, bekam dann plötzlich wieder Grip und ich flog per Highsider ab. Das Motorrad wurde dabei natürlich demoliert und ich bekam auch sofort Schmerzen im Knie und Knöchel. Im Medical Hospital aber die Entwarnung, nur Prellungen, aber nichts gebrochen und somit konnte für mich das Wochenende mit ein wenig Schmerzen im Gepäck weitergehen.

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Das Qualifying am Samstag lief zunächst recht gut und ich habe ein wenig gewartet, bis ich alleine meine Runden drehen konnte. Nach 10min lag ich gleich auf Position 1 und ich kam erstmal an die Box, weil ich Probleme am Hinterrad bekam und viel gerutscht bin. Wir bekamen das Problem in dem kurzen Training leider auch nicht gelöst. Ich fuhr am Ende trotzdem noch auf den 8. Platz, womit ich mich aber nicht zufrieden stellte, da ohne die Probleme deutlich mehr drinnen gewesen wäre. Aber die Spitze lag dicht beisammen und die Top 8 trennten nur eine knappe Sekunde.

Fürs Rennen berieten wir uns, wie wir das Problem mit dem Hinterrad am Besten in den Griff bekommen könnten und fanden über Änderungen an der Geometrie auch eine Lösung, womit ich mich im Rennen besser fühlte. Der Start ins Rennen war okay und ich hielt meine 8. Position nach der ersten Runde. Allerdings wählten wir eine kürzere Übersetzung, sodass ich im Laufe des Rennens damit etwas zu kämpfen hatte. Ich hielt am Beginn mit der Spitzengruppe mit, musste aber abreißen lassen und kämpfte danach im Zweikampf mit dem Piloten Bezuidenhout um Platz 6.

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Leider verlor ich den Zweikampf und musste beim Versuch ihn in der letzten Runde zu überholen weit gehen, sodass er wieder innen durchschlüpfte. Mit Platz 7 bin ich aber im Großen und Ganzen zufrieden, denn der Abstand zur Spitze wird kleiner und wir verstehen das Motorrad immer besser. Schade, dass nun bald die Saison vorbei ist!“

Text: Sebastian Lack

Fotos: Vaclav Duska

 

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