Eisspeedway DM: Legend never ends


Was für ein Hammer Eisspeedway-Wochenende im Berliner Horst-Dohm-Stadion ! 
doch fangen wir mal von vorne an:


Das Spike-Spektakel begann am Donnerstag, den 26.02.2015 mit der Deutschen Meisterschaft (DM), bei der auch internationale Fahrer das Fahrerfeld auffüllten, deren Punkte jedoch ausserhalb der Wertung zur DM lagen. 
Das Eis war bereits vor dem 1. Lauf schon, bzw. noch voller Rillen. Das Traning war relativ spät und somit war das Eis für eine DM nicht wirklich gut. Allen voran und auch von mir mit grosser Freude erwartet: der fast 67 jährige Schwede und Altmeister POSA ” Per-Olof Serenius”. Gestartet wurde um 17:00 Uhr. Petrus hatte ein Einsehen und es blieb trocken. 

Im Heat 3 war es dann soweit: POSA stand am Startband. Wer jetzt dachte, die Kondition wäre mit 66 Jahren nicht die Beste, wurde eines besseren belehrt. POSA holte sich in diesem Lauf seine ersten 3 Punkte ab, Zweiter wurde Stefan Pletschacher, Dritter Sebastian Gegenbauer, ohne Punkt blieb Thomas Rausch. 
Im Heat 4 sicherte sich nach einem spektakulären Kampf der Österreichische Nachwuchsfahrer Manfred Seifert den 1. Platz, gefolgt vom “Eishans” (Hans Weber), Markus Jell und Franz Mayerbüchler. Im Heat 6 konnte sich dann unser “Eishans” gegen den 19 jährigen Schweden Jimmy Olsen, der ebenfalls eine starke Leistung zeigte, durchsetzen. Dritter wurde Jouni Seppänen (FIN). Im Heat 8 kam Max Niedermaier am besten vom Start weg und lag in Führung. POSA konnte ihn jedoch in der 2. Runde überholen und sich absetzen. POSA, bekannt auch als der “Schwedens schnellster Feuerwehrmann” fuhr somit weitere 3 Punkte ein. Es war einfach unglaublich ! 

Weiter ging es mit dem Heat 11. Leider kam “Eishans” zu weit nach außen und stürzte. Es erfolgte ein Re-Start ohne ihn, da er als Abbruchverursacher disqualifiziert wurde. In diesem Lauf holte sich die 3 Punkte Michael Bolt (NL), der für Arne Jasper an den Start ging, Zweiter wurde Luca Bauer, Dritter Sebastian Gegenbauer. Günter Bauer und Sohn Luca standen sich nun im Heat 15 gegenüber. Günter Bauer sicherte sich 3 Punkte und freute sich riesig für Luca, der als Zweiter die Ziellinie überquerte. Jouni Seppänen, der an diesem Tag sein Abschiedsrennen fuhr, kam noch einmal im Heat 18 an das Startband. Sven Holstein (NL) holte sich die 3 Punkte, 2 Punkte für Sebastian Gegenbauer und 1 Punkt für Franz Mayerbüchler. Jouni Seppänen fuhr für noch eine Abschiedsrunde und bedankte sich bei seinen Fans. Nun folgte im Heat 19 das Duell der Schweden: ein packender Zweikampf; Jimmy Olsen blieb POSA auf den Fersen und war vorn, doch POSA ging innen durch und überquerte die Ziellinie als Erster. Das Wunder war wahr: POSA fuhr Maximum! (15 Punkte). Im Heat 20 ging es noch einmal richtig zur Sache: Günter Bauer, “Eishans”, Max Niedermaier und Stefan Pletschacher standen am Startband. “Eishans” setzte zu spektakulären Überholmanövern an und wurde Erster, gefolgt von Günter Bauer, Max Niedermaier und Stefan Pletschacher. 
Deutscher Meister wurde Günter Bauer, der Zweite Platz ging an Max Niedermaier und Dritter wurde Stefan Pletschacher. Tagessieger wurde jedoch POSA Serenius. Auch wenn es hier um die Deutsche Meisterschaft ging,- man hätte ihn nach der Siegerehrung trotz allem dazu holen und ihm kurz gratulieren können. Viele Fans waren extra gekommen und sehr enttäuscht. Eine tolle Geste von Günter Bauer und meine Anerkennung an ihn; denn er fand am Mikro die passendenden Worte zu POSA´s echt starken Auftritt !! 











Text und Fotos: Anke Claassen 
  
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