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Dustin Gerken in Schleiz „Fahrstil ist aggressiver geworden“

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Für Dustin Gerken ging es am vergangenen Wochenende in der Schleiz in die nächste Runde der Supermonos. Der HKR-Evo2-Pilot hat uns die Veranstaltung aus seiner Sicht geschildert.

„Am Donnerstag-Abend sind wir am Schleizer Dreieck angekommen, haben alles ausgeladen und alle begrüßt. Freitag früh um 8.00 Uhr hatten wir das erste freie Training. Das Wetter war anfangs betrübt und wurde immer
schlechter, bis es 10 vor 8 anfing zu regnen. Wir wollten unsere Regenreifen draufmachen, aber auf diesen Felgen hatten wir noch keine Bremsscheiben und Kettenblätter. Mein Teamkollege Justus Weinke hat mir dann schnell seinen Regensatz geliehen, da er das erste Training nicht fahren konnte. An dieser Stelle noch mal vielen Dank, Justus.

Als ich dann das Training gefahren bin, habe ich gemerkt, dass die Regenreifen von Goldspeed sehr gut funktionierten, aber mir die Auslaufzonen nicht so gefielen, weshalb ich nicht so schnell gefahren bin. Im 2.
Training war es trocken und ich hatte Probleme, schnell zu werden, da ich einen zu weichen Fahrstil vom Regenfahren hatte. Die Rundenzeiten waren nicht so gut. Abends bin ich mit meinen Teamkollegen Justus und Johan den Streckenverlauf mit einem Fahrrad abgefahren und dabei haben wir festgestellt, dass man noch ganz andere Linien fahren kann, welche am Samstag die Zeiten von uns allen verbessert haben. Im 2 Qualifying habe ich mich dann nochmals um eine Sekunde verbessert. Außerdem ist mein Fahrstil aggressiver geworden und meine Bremspunkte haben sich auch geändert. aber meine Rundenzeiten haben sich aufgrund eines schlechten Gefühls nicht groß verbessert.

Im ersten Rennen bin ich weiter hinten gestartet, konnte aber Dirk Kapeller und HTS Racing hinter mir lassen. Außerdem war Sven Mucki hinter mir, konnte mich aber aufgrund späterer Bremspunkte in der 6 Runde holen. Meine Rundenzeiten haben sich um zwei Hundertstelsekunden verbessert und ich bin noch runder durch die Kurven
gefahren. Im zweiten Rennen bin ich fast von der selben Startposition gestartet. Mucki ist aber besser weggekommen und dadurch vor mir gelandet. In diesem Rennen hab ich noch später gebremst und noch früher in den Kurven das Gas aufgemacht und außerdem habe ich dieses mal die Hinterradbremse benutzt, was mir gesamt nochmal drei Sekunden weniger als Rundenzeit und einen erneuten Sieg in der GSA Rookiewertung gebracht
hat.

Im gesamten war dieses Wochenende ein wenig schwierig für mich, da erstens ein Fahrer aus dem holländischen Duke 690 Cup schwer gestürzt ist und zweitens ich vorher noch nicht auf dem Schleizer Dreieck und generell noch nie auf einer Naturrennstrecke gefahren bin, da man hier an einigen Stellen auf der Strecke nicht stürtzen sollte. MeineTeamkameraden Justus Weinke und Johan Flamann waren dieses Wochenende einfach super. Es war eine großartige Leistung von den beiden. Ich bedanke mich hier noch einmal bei meinen Unterstützern wie der GSA mit
Jürgen Strohmann, Krämer Motorcycles mit Markus Krämer, J+A Zweirad Sport mit den Stompgrips, ADAC Berlin Brandenburg und Park & Wash und denke, dass das Rennen in Oschersleben viel besser laufen wird.“

 

Text: Dustin Gerken

Foto: Niels Breider

 

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