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  • Dunlop erprobt innovative RFID-Technologie im Motorradrennsport

Dunlop erprobt innovative RFID-Technologie im Motorradrennsport



  • Dunlop startet ab 21. März auf der Rennstrecke im spanischen Jerez Tests mit RFID-Technologie (Radio-Frequency Identification)
  • Nächste Generation der RFID-Chips soll künftig in Echtzeit nützliche Reifen-Informationen liefern
  • Einsatz der intelligenten Funk-Technologie ab 2014 in Moto2 und Moto3 geplant


Hanau, März 2013 – Dunlop Motorsport testet eine neue Generation von intelligenten Mikrochips, die in die Reifen der Moto2- und Moto3-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft eingebaut werden sollen. Diese Chips mit RFID-Technologie sollen es Fahrern und Teams in Zukunft erlauben, Informationen vom Reifen in Echtzeit zu empfangen. Ein erster Testeinsatz findet im Rahmen der offiziellen Moto2- und Moto3-Testtage auf dem spanischen Circuito de Jerez statt.

Tony Duffy, Dunlop Operations Manager, sagt: „Zunächst einmal wird die RFID-Technologie große Vorteile bieten, indem sie garantiert, dass absolut jeder Reifen erfasst wird. So können wir den Moto2- und Moto3-Organisatoren eine 100-prozentig exakte Aufzeichnung über den Einsatz jedes Reifens liefern. Doch während die RFID-Chips von heute nur die Identifikations-Daten enthalten, könnte es in der Zukunft durchaus möglich sein, die Chips dynamisch zu machen, so dass sie in der Lage sind, diverse Kriterien und Messwerte in Echtzeit zu überwachen und zu übertragen – was aus Sicht des Fahrers und auch der Boxencrew natürlich viele neue, aufregende Möglichkeiten bietet.“

Dunlop Motorsport hat sich mit dem Ziel, seine preisgekrönte RFID-Technologie zu Beginn der Saison 2014 offiziell einzuführen, mit den MotoGP-Organisatoren Dorna Sports und IRTA (International Road Racing Teams Association) zusammengetan. Die Motorsportexperten des Reifenherstellers haben mit der RFID-Technologie bereits viel Erfahrung und setzen diese bereits in der „Dunlop MSA British Touring Car Championship“ in Großbritannien oder in der FIA-Truck-Racing-Europameisterschaft ein.

Die hier eingesetzten RFID-Chips überwachen, welcher Reifen genau auf dem Fahrzeug ist um Chancengleichheit zu gewährleisten und Betrug auszuschließen. Das Schlüsselelement der RFID-Technologie ist ein winziger Ein-Zentimeter-Mikrochip. Der Chip wird auf dem Produktionsband im Motorsport-Werk in Birmingham (GBR) in den Reifen eingebaut und ist mit einem einzigartigen Code programmiert, der den Reifen identifiziert und ein automatisches Auslesen ermöglicht – so können Typ und Dimensionen des Reifens sowie seine Identifikationsnummer jederzeit überprüft werden. 









Quelle und Foto: Dunlop

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