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„Die Strecke kenne ich doch im Schlaf“ heute mit: Jonathan Rea

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Der amtierende Superbike Weltmeister Jonathan Rea ging am Wochenende nicht nur in den Rennen mit Köpfchen vor!Als Rea am Ende des Interviews mit Racetrack-News angelangt war, unterbreiteten wir ihm unsere Schlafmaskenaktion und waren gespannt auf seine Reaktion. Mit einem Grinsen im Gesicht dachte der Kawasaki Pilot kurz nach und nannte den Chang Circuit als eine seiner Lieblingsstrecken. Dort kennt er vielleicht aufgrund des jungen Alters der Rennstrecke nicht jede Kurve im Schlaf, aber er fuhr dort im letzten Jahr seinen ersten Doppelsieg mit Kawasaki ein, was dem Briten sehr viel bedeutete.

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Das war eine Ansage, denn diese Strecke wurde bislang von keinem anderen Piloten gewählt. Wir rüsteten den Weltmeister also mit einem Silberstift, Büttenpapier und natürlich der Schlafmaske aus, und dann ging es los, aber nicht wie wild drauf los! Rea hatte sich nämlich einen Plan zurechtgelegt und den Startpunkt mit seinem linken Zeigefinger als Anhaltspunkt markiert, um am Ende wieder direkt dort anzukommen. Alleine in dieser Vorgehensweise kann man durchaus parallelen zu seinen Rennverläufen erkennen, die er auch mit viel Köpfchen bestreitet.

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Die Start/Ziellinien passten am Ende zwar trotzdem nicht ganz übereinander, dafür aber gleichte das Zeichnen teilweise einer artistischen Meisterleistung! Und auch hier parallelen: man kann oftmals im Rennen den besten Plan sich zurechtlegen, aber durch Überholmanöver, Regen o.ä. kann es am Ende doch wieder ganz anders aussehen! Apropos Ende, der Weltmeister konnte auf das Detail der karierten Flagge nicht verzichten und malte im nachhinein die Punkte sorgfältig auf die Start/Ziellinie!

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Text: Sebastian Lack

Fotos: Dominik Lack

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