Czech-GP: Folger „Jeder macht Fehler“

Für Jonas Folger wurde der Brünn-GP zu einem harten Stück Arbeit. Der Deutsche startete vom 14. Startplatz bei nasser Fahrbahn, doch auf die Piloten der MotoGP-Klasse wartete ein auftrocknender Belag. Bereits nach wenigen Kilometern zeichnete sich ab, dass Regenreifen die falsche Wahl sind und so kam er zusammen mit Marc Marquez an die Box zum Motorradwechsel.

Das Tech3-Team hatte den Wechsel jedoch anders kalkuliert und war dafür noch nicht bereit. Somit musste Folger ein weiteres Mal kommen, um sich sein mit Slicks bereiftes zweites Bike abzuholen. Schließlich kämpfte er sich vor auf Platz 10.

„Am Ende war mein Gefühl mit dem Bike gut, aber insgesamt war es ein schwieriges Rennen. Zu Anfang ist die Strecke sehr schnell abgetrocknet. Ich war hinter Marquez und habe gesehen, dass er in die Box kam, also habe ich entschieden ihm zu folgen. Leider gab es ein Problem und ich musste durch die Boxengasse ohne das Bike zu wechseln. Somit musste ich in der nächsten Runde noch einmal reinkommen. Ich habe einiges an Zeit verloren, aber letztlich haben wir eine gute Lösung für das Motorrad gefunden, weil wir ein anderes Setup gewählt haben, das ich noch nie vorher verwendet hatte. Wir sind also das Risiko mit dieser Option eingegangen und es hat sich ausgezahlt. 

Ich bin ein Paar wirklich gute Rundenzeiten gefahren und ich denke, dass wir heute sehr konkurrenzfähig hätten sein können. So hatte ich aber viel Arbeit und habe viele Fahrer überholt. Was passiert ist, ist schade, aber jeder macht Fehler, das ist Rennsport. Wir sind trotzdem mit WM-Punkten davon gekommen und werden es in Österreich wieder versuchen.“

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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