Czech-GP: Bradl “nicht genau verstanden was passiert ist”

Der große Preis von Tschechien lief für Stefan Bradl alles andere als nach Plan. Von Startplatz 18 aus dauerte das Rennen für den Honda-Testfahrer nur zwei Kurven. Dann lag er bereits zusammen mit Maverick Viñales und Bradley Smith im Kiesbett.

“Leider habe ich nicht weit hinter Viñales für Turn 3 gebremst, als ich einen Schlag spürte und mich auch schon im Kiesbett wiederfand. Ich habe mich umgeschaut und gesehen, dass auch Bradley in den Unfall involviert war. Ehrlich gesagt habe ich nicht ganz genau verstanden was passiert ist.” erklärte ein ratloser Stefan Bradl nach dem Rennen.

Zunächst hatte sich die Rennleitung des Vorfalls angenommen, sich dann jedoch gegen weitere Schritte entschieden. Für Bradl endete damit der dritte Wildcard-Einsatz des Jahres, nachdem er drei Wochen zuvor am Sachsenring bei Marc VDS den verletzten Franco Morbidelli ersetzt hatte. Von dem Crash ging Bradl mit einer angeschlagenen rechten Schulter davon, die ihm – auch wenn nichts gebrochen ist – Schmerzen bereitet. 

“Es ist wirklich eine Schande, denn ich hatte einen sehr guten Start und bin mir sicher, dass ich in der Lage gewesen wäre, ein Paar Positionen gut zu machen. Leider habe ich ziemliche Schmerzen in meiner rechten Schulter. Zum Glück wurde eine Fraktur nach den Untersuchungen im Medical Centre ausgeschlossen, aber die Bänder sind ganz schön gezerrt.”

 

Text: Dominik Lack

Foto: Honda Racing

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren