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Classic TT: Rutter ringt die 350ccm-Konkurrenz nieder


Michael Rutter hat am zweiten Renntag der Classic-TT das 350ccm-Rennen gewonnen. Zunächst jedoch war der Renntag aufgrund von Problemen im Kommunikationssystem zwischen den Streckenmarshalls und der Rennleitung mit vier Stunden Verspätung gestartet worden. Die Bedingungen auf dem Mountain Course waren perfekt, auch wenn wegen der Verspätung die Renndistanz auf drei Runden reduziert wurde. Dadurch waren die MV Agustas im Vorteil, die nun ohne nachzutanken fahren konnten.



Nach einer Dominanz sah es für die italienischen Bikes freilich nicht aus. Dan Cooper führte bis zur letzten Runde mit der Team Molnar Manx Norton, wenn auch nur mit einer Sekunde Vorsprung. Bei Ballacraine jedoch musste der Brite mit gebrochenem Tank aufgeben, worauf Michael Rutter mit der
Ripley Land Racing Honda die Spitze übernahm und sicher zum Sieg fuhr. Eine Minute hinter ihm entbrannte ein Vierkampf um die letzten Podiumsplatzierungen.

In der letzten Runde lag Chris Swallow, der kurz zuvor nach dem Ausfall von Keith Amor Platz drei geerbt hatte, auf der zweiten Position. Er hatte eine 30 Sekunden-Strafe über sich ergehen lassen müssen und kämpfte sich danach zurück. In der letzten Runde rollte jedoch auch er beim Graham Memorial aus, wodurch Philip McGurk seinen Platz übernahm. Platz drei ging an Doug Snow,

David Madsen-Mygdall (Team Gimbert Racing) und James Hillier Honda/CSC Racing komplettierten die Top 5, während sich Dave Edwards die Phil Read Trophy als Schnellster 250ccm-Pilot sicherte. Der Pokal für Michael Rutter wurde übergeben von Jim Redman, dem vierfachen 350ccm-Weltmeister (1962-1965).

Text: IOMTT Press Office. Dominik Lack
Foto: IOMTT Press Office

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