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Classic TT: McGuinness, Anstey, Dunlop – Die Stars geben das Tempo vor


Nach dem lustigen 80er Jahre-Karneval am Vormittag und frühen Nachmittag, kehrten die Fahrer der Classic TT am Freitagabend zur Ernsthaftigkeit zurück. Dominiert wurden die Sessions von drei der größten TT-Namen: Rundenrekordhalter Bruce Anstey, Michael Dunlop und John McGuinness.

Die Bedingungen an diesem Freitag waren hervorragend. Die Sprecher machten die Fahrer jedoch auf die Sonnenstrahlen aufmerksam und bei Governors Dip gab es auch noch einige feuchte Stellen. In der ersten Session um 18:20 ging der Nordire Lee Johnston auf seiner 350ccm MV Agusta zusammen mit Michael Rutter auf der G50 als erstes auf die Strecke. Rutter, der somit auf der Maschine unterwegs war, die er auch Samstag im 500ccm-Rennen fahren wird, rollte bei Ballacraine aus, während Johnston die schnellste 350er Runde des Abends fuhr (99,792mph).

John McGuinness (112,031mph) kam auf der Paton schnell auf Touren in der 500ccm-Session und war bei Ramsey Schnellster vor Teamkollege Ryan Farquhar. Dahinter positionierten sich Bruce Anstey auf Norton, Ian Lougher auf Paton, William Dunlop und Michael Dunlop (105,348mph). Später in der F1/F2-Session machten Anstey und der letztjährige Sieger Dunlop (120,505mph) da weiter, wo sie aufgehört hatten. Dunlops Eröffnungsrunde erregte wegen einem signifikanten Tempoabfall im letzten Sektor Aufsehen. Er sagte später, dass seine F1-Maschine bei Bungalow im vierten Gang hängengeblieben war. Anstey legte in Runde zwei derweil noch einen drauf und fuhr mit seiner YZR500 die schnellste Runde der Woche (122,888mph).

Am Samstag wird das Bennetts 500cc Rennen gefahren (12:30). Außerdem gibt es ein Qualifying für die F1/F2- und 350ccm-Maschinen.



Text: Dominik Lack, Isle of Man TT Press Office

Fotos: Isle of Mann TT Press Office

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