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Classic TT: “Lucky” Lougher triumphiert trotz Durchfahrtsstrafe

Der Waliser Ian Lougher fuhr im 500ccm-Rennen der diesjährigen Classic TT auf der Flitwick Paton zum Sieg. Schon bei der ersten Ausgabe hatte Olie Linsdell auf derselben Maschine gewonnen. Das Rennen war geprägt von Zwischenfällen. So bekam Lougher eine 30 Sekunden-Strafe in der Boxengasse aufgebrummt und John McGuinness, Ryan Farquhar und Michael Rutter schieden alle in Führung liegend aus.


Aufgrund widriger Wetterbedingungen wurde der Start des ersten Rennens der Classic TT 2014 bis um 14:00 verschoben. John McGuinness ging als erster auf die Strecke 10 Sekunden vor Mick Godfrey, der den verletzten John Barton ersetzt. McGuinness erarbeitete sich einen Vorsprung von acht Sekunden auf Ian Lougher. Bei Ginger Hall rollte er dann mit Problemen an der Vorderradbremse aus.
Weitere frühe Ausfälle hatten William Dunlop bei Ballacraine und Roy Richardson bei Appledene zu verzeichnen. Alan Oversby stoppte auf Höhe Braddan Bridge, konnte aber nach einigen Justierungen weiterfahren.

Farquhar übernahm die Führung und fuhr einen Vorsprung von 2,5 Sekunden heraus. Dan Cooper kletterte währenddessen auf seiner Norton 20 Sekunden hinter der Spitze in die Top 3. Sowohl Farquhar, als auch Lougher entschieden sich, nach der ersten Runde zum tanken zu fahren. Der Abstand der beiden betrug zu diesem Zeitpunkt 6,5 Sekunden. Lougher  bekam anschließend sein Penalty wegen zu hohen Speeds in der Boxengasse und viel auf Position 8 zurück.

Nach Farquhars Stop übernahm Cooper die Führung weniger als eine Sekunde vor Rutter, der dann jedoch bei Ballaugh vorbeiging. Michael Dunlop und Bruce Anstey lieferten sich ein Kopf an Kopf-Duell. In der dritten Runde kam es dann zu dem Doppelausfall: Farquhar musste bei Sulby Crossroads, Rutter in den Bergen aufgeben. Das bedeutete eine 13-Sekunden-Führung für Dan Cooper vor Ian Lougher. Letzterer war in Runde 4 auf dem Vormarsch und hatte bei Glen Helen Coopers Führung bis auf 2 Sekunden heruntergearbeitet. Beim nächsten Checkpoint bei Ballaugh hatte er die Führung mit 9 Sekunden inne und brachte den Sieg mit einer 111,523mph-Runde nach Hause. Im Ziel betrug sein Vorsprung 34 Sekunden vor Cooper und Anstey. Connor Behan aus Cheshire wurde auf der 61er Norton Vierter vor der überglücklichen Maria Costello. Der neunfache TT- Sieger Charlie Williams fuhr in seinem ersten Rennen auf dem Mountain Course seit 1984 auf einen unglaublichen neunten Rang.



Text: Dominik Lack, Isle of Man TT Press Office

Fotos: Isle of Mann TT Press Office

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