Classic TT: Harrison siegt bei 500ern


Dean Harrison hat auf der Black Eagle Racing MV Agusta am Samstag das 500ccm Rennen der Classic TT gewonnen. Der Mann aus Yorkshire setzte sich in der ersten Runde bei Ramsey an die Spitze und fuhr mit 26 Sekunden Vorsprung einen sicheren Sieg vor Ian Lougher (Paton) und dessen Teamkollege Lee Johnston ein.




Mit den Patons von John McGuinness, Ryan Farquhar und Lougher, die das Traininh dominiert hatten, standen die Hauptfavoriten für das Rennen eigentlich schon fest. Doch für die beiden erstgenannten fielen bereits in der ersten Runde mit technischen Problemen aus. Auch für Lougher war das Ziel des Rennsieges nach einer 30 Sekunden-Strafe außer Reichweite. Ähnlich wie bereits 2014 arbeitete er sich anschließend vom achten Platz vor auf Rang zwei.

Vor dem Rennen war das Hauptthema die Boxenstoppstrategien von Michael Dunlop und Danny Webb, die mit ihren Einzylindern den Twins gegenüber einen Vorteil hatten. Demnach waren alle Blicke auf den ersten Zeitenmesspunkt bei Glen Helen in Runde drei gerichtet, nachdem Harrison und Johnston in die Box gekommen waren. Harrison konnte in Führung bleiben. Drei Sekunden dahinter fand sich nun Michael Dunlop wieder, der jedoch in der letzten Runde ausfiel, wodurch Jamie Coward (Honda) den vierten Platz erbte. Chris Swallow (Norton) machte die Top 5 komplett. Der schnellste Privatier war Dave Madsen Mygdal auf Rang 7.

Der Südafrikaner Johannes van de Pol kam beim Tower Bends zu Sturz und war anschließend ins Nobles Hospital geflogen worden, wo bei ihm Frakturen am Bein diagnostiziert wurden.

Text: IOMTT Press Office, Dominik Lack
Foto: IOMTT Press Office

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