Classic-TT: Harrison legt nach, starker Saiger

Nachdem bereits am letzten Samstag und am Donnerstag Qualifying-Sitzungen auf der Isle of Man möglich waren, konnten die Fans am Mountain Course auch am Freitagabend Road Racing-Action erleben. Mit ein wenig Verspätung konnten die Classic-TT-Qualifyings um 18:25 Ortszeit stattfinden.

Trotz des Sonnenscheins am Abend gab es wieder einige nasse Stellen auf der Stelle, weshalb besondere Vorsicht geboten war. Die Rundenzeiten lagen darum ungefähr im Bereich der ersten Sessions vor einer Woche, mit der Ausnahme, dass John McGuinness bei seiner Isle of Man-Rückkehr noch einmal schneller fuhr:

Senior Classic-TT: McGuinness unaufhaltsam

Mit durchschnittlich 109,663mph bewegte McGuinness seine Paton um die Strecke und fuhr dabei die zwei schnellsten Runden des Tages bei der Senior Classic-TT. Der 23-fache TT-Gewinner hat den Sieg im Auge, den er zuletzt 2016 – ebenfalls auf Paton – holen konnte. Das Podium hat auch Maria Costello im Visier, die ihre starke Leistung aus demselben Jahr wiederholen möchte und Freitag hinter Norton-Pilot Jamie Coward Dritte wurde. Einfach wird es jedoch nicht, da das Feld vorn hart umkämpft ist. Beim Qualifying gestern konnten die Top 9, abgerundet von Michael Rutter, über 100mph-Runden drehen.

Hier geht es zu den Senior Classic-TT-Ergebnissen vom Freitag

 

Superbike-Classic-TT: Harrison in seiner eigenen Liga

Nachdem die Session am Donnerstag abgesagt worden war, bekamen die Superbikes Freitag die Chance auf Streckenzeit. Zusammen mit den Lightweights waren sie die ersten auf der Strecke und so konnten viele Fahrer endlich ihre ersten fliegenden Runden drehen. Gleich in seiner ersten Runde war Dean Harrison der Schnellste, toppte seine Zeit jedoch noch einmal. Am nähesten an die 121,523 kam der Österreicher Horst Saiger mit 119,457mph. Die Superbikes waren fest in Kawasaki-Hand: Sechs Kawas fanden sich in den Top sieben wieder. Das schnellste italienische Bike bewegte Michael Rutter mit der Winfield Ducati (P8).

Hier geht es zu den Superbike-Ergebnissen vom Freitag

 

Junior-Classic-TT: Nur Coward mit über 101mph unterwegs

In der Junior-Klasse war Jamie Coward der einzige Pilot, der die 100mph-Marke knackte. Der Honda-Fahrer fuhr eine 101,744mph-Runde. Hinter dem Briten konnte sich Bill Swallow mit der Velocette  vor eine fünfköpfige Honda-Armada schieben. Sein Sohn Chris – ebenfalls auf Velocette – belegte Rang acht.

Hier geht es zu den Junior-Classic-TT-Ergebnissen vom Freitag

 

Lightweight-Classic-TT: McLean und Harrison dicht zusammen

Trotz seiner geringen Isle of Man-Erfahrung – Sein Debüt gab er 2017 – toppte Adam McLean einmal mehr die Zeitenliste der Lightweights. Er konnte seine erste fliegende Runde um fast 30 Sekunden unterbieten und war mit 114,471mph der Schnellste. Knapp dahinter platzierte sich Dean Harrison mit einem Rückstand von nur rund vier Sekunden. Hinter den beiden Yamahas belegte Honda-Pilot Lee Johnston den dritten Rang gefolgt von Michael Sweeney und Gary Vines.

Hier geht es zu den Lightweight-Classic-TT-Ergebnissen vom Freitag

 

Text: Dominik Lack

Foto: Isle of Man TT Press Office

Tags:,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren