CLASSIC TT 2017: Brookes und Anstey geben das Limit an

 

Mit dem Sieg des Senior Classic TT Rennen gewann Josh Brookes nicht nur das erste Rennen des Tages auf der Isle of Man, sondern auch seinen ersten Classic TT Titel für sich persönlich. Nach Brookes erreichte Jamie Coward als nächster die Ziellinien,William Dunlop stieg als Dritter auf das Podium.

Damit holte der Australier den zweiten großen Sieg in der Seniorklasse für das Team um Roger Winfield, obwohl er lediglich Ersatzmann für den verletzten John McGuinness sein sollte, der letztes Jahr ebenfalls zum ersten Mal das Senior TT Rennen für sich entscheiden konnte.

Mit dem obersten Platz auf den Podium gelang dem Australier Josh Brookes sein zweiter großer Clue in der Seniorklasse. „Es ist eine große Ehre für mich für John (McGuinnnes) einspringen zu dürfen. Roger hat ein grandioses Bike entwickelt, weshalb s einfach toll ist, dem ganzen Team diesen Sieg zu schenken und Teil unglaublichen Erfahrung sein zu dürfen“, sagte Josh Brookes nach dem Rennen. Brookes führte von Anfang an das Feld an und konnte sich bis zum Ende des Rennen einen unglaublichen Vorpsung von 33,2 Sekunden herausfahren.

Maria Costello erreichte nach einem strategischen Pit-Stop-Fehler, bei dem William Dunlop Zeit aufholen und den dritten Platz für sich einnehmen konnte, Rang vier. Dominic Herbertson wurde mit einem Abstand von 37,3 Sekunden hinter Costello Fünfter, gefolgt von Bill Swallow auf Rang sechs. Michael Russel behauptet Platz sieben und ist damit der beste Fahrer eines privaten Teams.

Pech hingegen hatten heute die Favouriten der Senioklasse: Ian Lougher, der ganz zu Beginn das Feld anführte, fiel aufgrund technischer Probleme bei Greeba aus, während 2015 Gewinner Dean Harrison bei Ballagarey das Renne abbrechen musste. Michael Rutter stürzte bereits in der ersten Runde bei Ballacraine, für Ulsterman Michael Dunlop war schon am Ende der ersten Runde Schluss.

In der Classic TT Lightweightklasse dominierte Bruce Anstey das Rennen vor Michael Rutter. Weit über eine Minute trennten die beiden am Ende des Rennen voneinander. On top gelang Anstey ein neuer Rundenrekord: In seiner zweiten Runde fuhr eine Geschwindigkeit von 120,475 mph – die allererste 120 mph Runde in der 2500 cc Klasse überhaupt. „Mein Ziel für dieses Rennwochenende war tatsächlich eine 120mph Runde zu fahren. Das Team hat im Winter hart an dem Bike gearbeitet und einen tollen Job gemacht, sodass ich nun glücklich sein kann einene weiteren Rundenrekord aufgestellt zu haben“, sagte der 48-Jährige nach dem Rennen.

Michael Rutter gelang wegen eines technischen Defekts bei Lokalmatador Dan Sayle der Zweite Rang. Allerdings geriet dieser in der letzten Runde ins Wackeln, als Ian Lougher Rutter unter Druck setzte, konnte aber souverän dagegen halten und am Ende noch einen 2,3 Sekunden Vorsprung herausfahren.

Vierter der Lightweight-Klasse wurde heute Ivan Lintin, gefolgt von Phil Harvey und Daniel Cooper.

Ergebnisse und Zeitpläne gibt es hier.

Text: Rowena Hinzmann

Fotos: pressoffice iomtt.com

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