Capirossi und Biaggi bei den Aprilia Racer Days

In Mugello wurde am vergangenen Wochenende einigen italienischen Aprilia-Fahrern eine ganz besondere Ehre zuteil. Während der Aprilia Racer Days kamen sie in den Genuss der Gesellschaft zweier Rennsport-Legenden: Max Biaggi und Loris Capirossi.

Capirossi und Biaggi, die zusammen ganze neun WM-Titel auf dem Konto haben, drehten nicht nur zahlreiche Runden auf den Aprilia-Superbikes, sondern stellten sich auch dem Austausch mit den Fans. Diese kamen zwischen ihren eigenen Turns zu den beiden in die Box um sich Tipps zu holen. “Natürlich ist das fantastisch. Was wir in unserer Rennsportkarriere geleistet haben, kann man nicht wiederholen, aber mit diesem Motorrad kann man sehr schnell sein und Loris hat es immer noch drauf.” erklärte ein gut gelaunter Max Biaggi.

Biaggi hatte die RSV4 zuletzt 2015 erfolgreich im Renntrimm bewegt, als er im ersten Lauf von Sepang Platz drei einfuhr. “Es war irgendwie wie eine Erinnerungsfahrt.” sagte der Römer. “Die RSV4 ist aber auch einfach für die Rennstrecke gemacht. Es hat sich angefühlt, als wäre ich zurück auf meinem WSBK-Bike. Man ist sehr schnell und es macht viel Spaß. Diese Erfahrung schreit nach einer Wiederholung.”

Loris Capirossi derweil hatte den Schritt in die Superbike-WM nicht gewagt, sondern seine aktive Karriere in der MotoGP beendet. Seit dem ist er Teil der Safety Commission in der Motorrad-WM. “Dass wir die Strecke hier in Mugello nur für uns haben, war eine emotionale Erfahrung.” so der 45-Jährige. “Wie immer hat Max einem nichts geschenkt und voll am Gas gezogen. Ich habe die RSV4 genossen, besonders die Factory-Version davon. In Mugello zählen Power und Drehmoment ganz besonders. Ich hatte großen Spaß.”

 

Text: Dominik Lack

Foto: Aprilia Racing

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