Buriram-Test: Wenig Fortschritte bei Movistar Yamaha

Der Thailand-Test gestaltete sich für die Movistar Yamaha-Mannschaft schwierig. In einem zeitlich gesehen engen Fahrerfeld schafften es Maverick Vinales und Valentino Rossi in der Addition nur auf die Positionen acht und zwölf.

Rossi, der an verschiedenen Reifen-Spezifikationen, der Elektronik und dem Setup arbeitete, fuhr seine schnellste Zeit in der vorletzten gefahrenen Runde. Zufrieden war der Italiener damit nur bedingt: „Leider habe ich am Ende einer wirklich guten Runde einen Fehler gemacht, ansonsten hätte es auch eine 1:30,2 werden können. Wir sind alle sehr dicht zusammen. Wie im letzten Jahr ist es schwierig zu verstehen, wo wir stehen. Viele Fahrer waren in Malaysia schnell, hatten aber hier Probleme und andersrum. Wir müssen uns verbessern, weil wir im Vergleich zum letzten Jahr – vor allem bei der Elektronik – wenig Fortschritte gemacht haben.“

Vinales hingegen beschäftigte sich neben dem Setup auch mit der Frage nach dem Chassis und dem Motor der Yamaha YZF-M1. Doch auch er, der sich am Sonntag nicht noch einmal verbessern konnte, sprach von einem schwierigen Test: „Wie schon in Malaysia war es ein schwieriger Test. Wir arbeiten hart daran das Problem herauszufinden, was momentan hauptsächlich in der Bremse liegt. Wir müssen aber alle Bereiche verbessern.“

Viel Zeit bleibt den Werks-Yamahas freilich nicht mehr, denn es sind zum ersten Rennen nur noch etwas mehr als ein Monat. Bis dahin gibt es noch den letzten Test unter dem Flutlicht von Katar (01.-03.03.), wo der Saisonauftakt schließlich stattfindet.

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Movistar Yamaha

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