Buriram-Test: Honda bleibt in Thailand ungeschlagen

Mit Cal Crutchlow an Tag 1 und Marc Marquez am zweiten Test-Tag zeigte Honda wo der Hase in Thailand lang läuft. Und auch am Sonntag war es erneut eine Honda, die, die schnellste Rundenzeit einfuhr. Diesmal meldete sich jedoch Dani Pedrosa (Repsol Honda Team) an der Spitze zurück, mit 1:29.781 in den kombinierten Zeiten übernahm der 1,58 m große Spanier das Zepter und verwies den Tagesführenden Johann Zarco (Monster Yamaha Tech 3 letztlich noch auf Rang 2 der Gesamtwertung.

Marc Marquez (Repsol Honda Team), welche sich am Vortag als Schnellster zeigte, fiel auch am letzten Tag zunächst mit einem kleinen Sturz auf, den er nicht mehr abfangen konnte. Der amtierende Champion testete eine Schwinge aus Carbon, welche bereits in Valencia und Sepang Anwendung fand. Beeindruckt müsste jedoch eher mehr die Geschwindigkeit haben, den an allen drei Tagen dominierten ganz klar die Honda-Maschinen!

Der einzige, der in Buriam den japanischen Traum noch stören konnte, war wohl Johann Zarco. Der Franzose schien zunächst als Schnellster den dreitägigen Test beenden zu können. Zarco fuhr mit einem 2016 Chassis seine Runden, knackte gleich zweimal die 1:30er Marke und holte sich damit 1:29.867 vorübergehend Platz eins. Marc Marquez stellte indes keine neue Bestzeit auf und holte sich mit seinem Voragesergebnis gesamt Platz 3, dahinter folgte erneut eine Honda mit Cal Crutchlow auf 4.

Auch Alex Rins (Team Suzuki Ecstar) zeigte eine beeindruckende Performance und wurde als Fünftschnellster gewertet. Abgesehen von einem Sturz, machte Rins am Sonntag einen guten Job. Der Spanier absolvierte insgesamt 66 Runden und schlug seinen Teamkollegen Andrea Iannone, der außerhalb der Top Ten auf dem 15. landete, im teaminternen Duell. 

Jack Miller (Alma Pramac Racing) war auf seiner GP17 ebenfalls einen Blick wert. Nur 0,007 Sekunden trennten den Australier von Rins. Gemeinsam mit Teamkollege Danilo Petrucci, der sich für die 18er entschied,  freute sich Ducati so über zwei Platzierungen ihrer Alma Pramac Maschinen in den Top 9 der Gesamtwertung! 

Andrea Dovizioso (Ducati Team) beendete relativ frühzeitig den Tag, jedoch nicht ohne sein volles Testprogramm abgearbeitet zu haben. Bei Ducati setzte man für den dritten Tag drei verschiedene Verkleidungen auf den Arbeitsplan und stellte verschiedene Chassis Updates dem Italiener zur Wahl. An die dominanten Hondas reichte es jedoch in Buriram nicht heran, Platz 7 für Dovizioso und nur Position 16 für Jorge Lorenzo am Ende des Wochenendes, ließen noch genug Raum für Verbesserungen. 

Nachdem im Hause Yamaha ein Franzose die Spitzenliste angeführt hatte, fragte man sich zurecht wo sich die Werksmaschinen platzieren würden. Am späten Samstagnachmittag gelang zwar auch Maverick Viñales (Movistar Yamaha MotoGP) ein großer Schritt vorwärts, am Sonntag hatte jedoch Altmeister Valentino Rossi (Movistar Yamaha MotoGP) die Nase vorn. Rossi´s beste Rundenzeit am Sonntag war eine 1:30.511, welche ihm in der vorletzten Runde Platz 10 einbrachte. In der Gesamtwertung reichte dies jedoch nicht für eine Top Ten-Platzierung, denn Takaaki Nakagami und Tito Rabat drängten sich noch vor den Doktor.

Besonders der japanische Rookie sorgte damit für eine große Schlagzeile. Mit 1:30.456 verbesserte sich der LCR Honda Idemitsu-Pilot und beendet sein Debüt mit Platz 8 am Sonntag und Gesamt Platz 10. Franco Morbidelli (EG 0,0 Marc VDS) machte seine Sache ebenso gut und stieg auf Platz 13 auf, während Tom Lüthi auf dem 19. Rang landete. Dem Schweizer gelang somit am Sonntag eine deutliche Steigerung, Lüthi ließ damit erfahrene GP-Piloten wie Lorenzo und Bautista hinter sich. 

Alle Ergebnisse des Buriram-Tests findet Ihr nochmal HIER.

Text: Doreen Müller-Uhlig

Foto: motogp.com

 
 

 

 

 

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