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Brünn-GP: Rossi „Konnte mich nicht daran erinnern, dass er Lorenzo heisst“

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Für das Movistar Yamaha MotoGP Team begann der erste Tag in Brünn recht erfolgreich. In beiden freien Trainings zeigten sich sowohl Jorge Lorenzo als auch Valentino Rossi zeitweise in Führung und schlossen den Tag letztlich an dritter und fünfter Position ab. Besonders Valentino Rossi machte bereits im FP1 seine Ziele für dieses Wochenende klar und ging nach zehn Minuten mit 1:57.113 in Führung.

Wenig später gelang es dem neunfachen Weltmeister sogar sich zu verbessern, Platz 1 eroberte sich letztlich jedoch Landsmann Andrea Iannone. Auch am Nachmittag lag Rossi frühzeitig vorn. Seine beste Rundenzeit brachte dem Italiener am Ende des Tages Platz 5 ein. „Das erste Gefühl war nicht so schlecht,“ eröffnete Rossi am Nachmittag das Pressemeeting. „Am Morgen wie auch an diesem Nachmittag war ich ziemlich schnell, wir haben viel gearbeitet. Wir haben einige verschiedene Optionen und verschiedene Settings ausprobiert wie auch verschiedene Vorder- und Hinterreifen. Ich bin nicht so schlecht, ich bin Fünfter und nicht weit von der Pole Position entfernt. Alle Top-Piloten sind schnell daher haben wir noch viel Arbeit vor uns, aber der erste Eindruck ist positiv. Der Neigungswinkel hat sich im Vergleich zu den Reifen im letzten Jahr sehr verändert, letztes Jahr waren wir in der Lage mehr zu lernen, mit Michelin ist dies weniger möglich da sich die Reifen unterschiedlich verhalten. Es ist einfach ein Gefühl was du verstehen musst, normalerweise ist es das Bike was die erklärt wie viel du machen kannst, das ist immer das Limit. Die besten Piloten sind in der Lage nah ans Limit zu kommen, dabei jedoch nicht zuviel zu riskieren.“

Und neben dem üblichen Fragen, wer wohl die schnellste Pace unter den Konkurrenten besitzt, kam am Freitag dann doch nochmal das Team Rossi „Nachwuchs“ zur Sprache: nach Romano Fenatis Entlassung sorgte vor allem der Name dessen Nachfolgers für scherzende Fragen unter den anwesenden Pressevertretern. Wie schwierig es für den Dottore gewesen sei, einen Piloten mit Namen Lorenzo für sein Team zu engagieren, kommentierte der Italiener mit einem herzhaften Lachen und folgender Antwort: „Als erstes habe ich dies nicht allein entschieden, denn mehrere Personen mussten mit dieser Wahl einverstanden sein. Das Problem war, ich konnte mich nicht daran erinnern, dass er Lorenzo heisst,“ scherzte Rossi weiter. „Nein… das wichtigste war natürlich eine gute Entscheidung für das Team und die restliche Saison zu treffen.“

Text und Foto: Doreen Müller

 

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