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Brünn-GP: Rossi „Dachte bereits die falsche Wahl getroffen zu haben“

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„Bereits in der WarmUp-Lap vor der Startaufstellung merkte ich, dass die Bedingungen sehr unterschiedlich waren im Vergleich zu heute morgen. Am Morgen war mehr Wasser auf der Strecke und ich überlegte, was wir tun sollen und ob wir die harten Reifen nehmen. Ich sprach auch mit Michelin und auch in der Startaufstellung war es verwirrend. Jeder hat bei dem anderen aufs Bike geschaut um die Reifenwahl zu verstehen und als jemand wechselte, wurde auch gewechselt oder zurück gewechselt. Es war ein Risiko. Letztlich haben wir uns aber für die harten Vorderreifen entschieden, da ich am Morgen auch kein gutes Gefühl mit den Weichen hatte. Die ersten Runden waren ein Albtraum, ich war frustriert und verlor viel Zeit. Jeder überholte mich, von innen wie von aussen, es war schwierig. Aber an einem Punkt verstand ich, dass es heute nicht genug trockenen würde für ein Flag-to-flag-Rennen und von da an dachte ich, dass meine Wahl vielleicht schlecht war. Aber als ich sah das Cal mich überholte und er sehr schnell war, ich wusste er hatte auch harte Reifen, versuchte ich auch gut nach vorn zu kommen und sicher zu fahren,“ erklärte der Italiener den Rennverlauf und wirkte erleichtert erneut auf dem Treppchen stehen zu können.

„Mein letzter Podiumsplatz war in Barcelona, eine lange Zeit und ich war bereits darüber enttäuscht. Doch nach Barcelona habe ich in manchen Rennen zu viele Fehler gemacht und dadurch einige Punkte verloren. Daher ist dieses Resultat für mich und das Team sehr wichtig und auch die 20 Punkte in sind für die Meisterschaft sehr wichtig.“ Mit seinem zweiten Platz in Brünn holte sich der neunfache Weltmeister jedoch nicht nur wichtige WM-Punkte, sondern verdrängte zeitgleich Teamkollege Jorge Lorenzo von Platz 2 im WM-Ranking. Grund für zu übermässige Freude war dies jedoch nicht, denn der Rückstand zum WM-Führenden Marc Marquez beträgt immerhin noch 50 Zähler. Auch mit Kontrahent Jorge Lorenzo rechnet der Doktor zukünftig. 

Text und Foto: Doreen Müller

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