Brünn-GP: Öttl „Rundenzeiten für den ersten Tag ganz gut“

Brno2016#65©Mike Lischka(2)

Am ersten Trainingstag in Brünn konnte Schedl-GP Pilot Philipp Öttl an seine guten Leistungen aus Österreich anknüpfen. Mit Platz 11 im ersten freien Training und Platz 8 in der zweiten Session mischte der Ainringer stets im vorderen Feld mit. Dennoch lief es in im FP2 nicht ganz optimal für Öttl, der sich mehr für den Nachmittag erhofft hatte.

„Es passt soweit ganz gut aber ich habe im zweiten freien Training nur eine schnelle Runde gedreht, da müssen wir noch schauen wieso, im Grossen und Ganzen bin ich jedoch zufrieden,“ so Öttl. Dabei wählte das Team diesmal die Medium-Reifen, was sich jedoch nicht als beste Wahl zumindest für das Training herausstellte. „Die Reifen haben nach ein paar Runden ziemlich abgebaut, im Vergleich zu den S-Reifen. Aber ich denke dennoch, dass der M-Reifen eher der Rennreifen ist. Es ist immer nicht ganz einfach zu sagen, welcher Reifen grad besser ist aber die Bedingungen sind auch immer mal etwas anders auf der Strecke. Es kann auch daran liegen dass die Strecke nicht so den Grip hat, im Vergleich zu Zeltweg hat sie viel weniger Grip. Auch das Streckenlayout ist ganz anders,“ erklärte der 20-Jährige weiter.

Brno2016#65©Mike Lischka(3)

Auch mit dem Motorrad selbst schien es am Nachmittag Probleme gegeben zu haben. „Normal bin ich einer, der nicht die ultraschnellen Runden hinschmeisst aber dafür mehrere fahre, diesmal waren es nicht ganz so viele und das müssen wir uns noch genau anschauen.“ Hauptaugenmerk liegt jedoch mit auf der richtigen Reifenwahl. „Nach meiner schnelleren Runde, habe ich erst wieder eine langsamere Runde gefahren und das kann natürlich auch sein dass der Reifen in dieser Runde wieder abgekühlt ist.“ Ob es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Abrieb der Michelin-Reifen und dem Befahren der Moto3 mit Dunlop, davon habe Öttl selbst zwar auch schon gehört, könne sich dies als Ursache für schlechtere Gripverhältnisse jedoch nicht vorstellen. „Das glaub ich eher nicht,“ so Öttl und begründete dies wie folgt. „Die Moto3 fahren ja insgesamt eine ganz andere Linie. Es gibt viele andere Faktoren, die da eher reinspielen als diese.“

 

Text: Doreen Müller

Fotos: Mike Lischka 

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren