Brünn-GP: Öttl „Dachte, ich mach das allein“

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Im Qualifying der Moto3 holte sich Philipp Öttl Startplatz 8 und bestätigte damit seine gute Performance von vor einer Woche beim Spielberg-GP.

„Wir sind mit einem gebrauchten Medium-Reifen aus dem FP3 und einem weicheren vorn gefahren, gemeinsam mit dem Windschatten ist eine gleich eine gute Zeit raus gekommen und ich war erstmal 10,“ berichtete Öttl.“Dann sind wir auf zwei neue M-Reifen gewechselt, das hat dann relativ viel geschoben und ich habe nicht mehr so schön in die Kurven  reinfahren können, wir haben daher noch etwas an der Kabel umgestellt und dann war es deutlich besser für das letzte Mal. Ich wollte dann eigentlich mit Windschatten fahren, weil Quartararo und Bendsneyder waren vorn und die haben dann aber leider zugedreht auf der Geraden den Berg rauf und da hab ich mir gedacht, ich mach das allein und hab nochmal richtig gedrückt. Ich bin eigentlich zufrieden mit der Ausgangslage,“ so der Ainringer weiter.

Dabei gab es während der Quali-Sitzung durchaus auch die Möglichkeit die Strecke frei zu nutzen. „Ich habe im Vergleich zum letzten Jahr umgestellt. Ich hab mich viel mit mir, der Strecke und dem Motorrad beschäftigt und da war es vielleicht ab und zu hinderlich wenn jemand vor mir war und jetzt versuche ich auch im Training nicht als Erster herauszufahren, das ich immer eine Gruppe vor mir habe so wie in Zeltweg und ich mich dahinten anstelle und durchfahren kann und dann noch ein paar Runden für mich hab, das ich das Überholen lernen kann und das Vertrauen bekomme. Ich bin nicht der, der so ganz allein fahren möchte, denn im Rennen fährst Du auch mit anderen. Du musst allein fahren könne, dann bist Du auch in der Gruppe schnell,“ fasste der SchedlGP-Pilot zusammen, dabei war Öttl nicht erst heute anzusehen, dass er sich mittlerweile mit seiner Maschine recht wohl zu fühlen scheint.

Auch für den bevorstehenden Wetterumschwung habe man sich vorbereitet. Beim Heimgrandprix wurde Öttl vor allem sein eigener Helm zum Verhängnis, ein beschlagenes Visier behinderte die Sicht des Moto3-Piloten. „Wenn wir nichts gemacht hätten, dass wäre richtig blöd. Wir haben einen Helm vorbereitet und ich denke dass das gehen wird, weil ich will was sehen wenn ich fahre!“

Text und Foto: Doreen Müller

 

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