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Brünn-GP: Crutchlow „Lucio hätte lieber einen Kaffee trinken gehen sollen!“

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Beim HJC Helmets Grand Prix in Brünn holte sich LCR Honda Pilot Cal Crutchlow seinen ersten Sieg in der MotoGP seit seinem Einstieg in die Königsklasse im Jahre 2011. Bereits auf dem Sachsenring schaffte es der Brite aufs Podest, demzufolge ausgelassen war die Stimmung bei der anschliessenden Podiumspressekonferenz.

„Es hat eine lange, lange Zeit gedauert. Es war ein kniffeliges Rennen, aber Ich habe das beste daraus gemacht und ja, ehrlich gesagt ist es eines der besten Gefühle in der Welt ein Rennen zu gewinnen,“ freute sich der 30-Jährige nach seinem ersten Grandprix-Sieg. „Das Team hat einen super Job gemacht und es war echt ein langes Rennen, es war vor allem für Lucio ein langes Rennen auf der Boxenmauer und ehrlich gesagt wäre es mir lieber gewesen er wäre in die Box gegangen und hätte sich einen Kaffee geholt, als mir an der Boxenmauer Zeichen zu geben,“ bemerkte Crutchlow lächelnd. „Ich wusste, dass ich heute einen guten Grip hatte, ähnlich wie die Jungs, die, die gleiche Reifenwahl getroffen haben und ich wusste dass, das Rennen heute für mich ausgehen würde,“ so Crutchlow selbstsicher.

Dennoch fiel es auch dem frischgebackenen Vater anfangs nicht leicht eine gute Wahl bezüglich der Reifenmischungen zu treffen. „Am Morgen war es nass und auch am Nachmittag war es zwar nass, aber dennoch war es sehr schwierig die richtige Entscheidung für die Reifen zu treffen. Es fiel mir einfacher mich für einen harten Vorderreifen zu entscheiden, aber die Wahl des Hinterreifens war nicht so einfach,“ berichtete Cal Crutchlow. „Die ersten fünf Runden waren wirklich schwierig, sowohl in die Kurven zu fahren, als auch aus den Kurven heraus zu kommen und es war auch gefährlich, weil ich in ähnlichen Situationen bereits ein paar Mal gestürzt bin. Ich habe die Entscheidung daher wirklich im letzten Moment auf dem Grid getroffen und ging im Anschluss auf die Toilette,“ so der Brite in seiner gewohnt lockeren Art.  „Ich hatte heute eine gute Chance wettbewerbungsfähig zu sein und dann sah ich das Symbol auf meinem Pitboard,“ beschrieb der LCR Honda-Pilot den Moment als das Team ihm signalisierte er möge in der letzten Runde ruhig angehen, um nicht zu stürzen. „Es bedeute „bleib ruhig“ und ich wusste genau was sie meinten! Nach 5 bis 10 Runden merkte ich, dass es möglich war direkt nach vorn zu gehen und dann wusste ich wenn ich die Führungsgruppe kriege, ist es auch möglich zu gewinnen, besonders weil ich schneller und schneller wurde und Marquez, Barbera, Redding ihre Probleme hatten,“ erklärte Crutchlow weiter.

Text und Foto: Doreen Müller

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