Barcelona-GP: Schrötter „Ich habe gekämpft!“

Ähnlich wie die Yamahas in der Königsklasse hatten es auch die Suter-Piloten in der Moto2 schwer auf dem 4660 Meter langen Circuit. Einzig Dominique Aegerter (Kiefer Racing) erreichte heute mit seiner Suter das Ziel, denn sowohl Sandro Cortese als auch Marcel Schrötter stürzten im Rennen und blieben damit erneut punktelos. Dabei sah es zwischenzeitlich gar nicht so schlecht für den 24- jährigen Marcel Schrötter aus!  Der Start ins Rennen verlief anfangs nicht sonderlich positiv, so dass der deutsche Dynavolt Intact GP Pilot sich knapp in den der Top-20 wieder fand. Ab der dritten Runde holte Schrötter hingegen richtig auf und überholten so einen Konkurrenten nach dem anderen. In den letzten Runden entwickelte sich schließlich ein heftiger Kampf um Platz acht, ehe der Suter-Pilot eine Runde vor Schluss in der letzten Schikane stürzte.

„Es ist sehr ärgerlich, weil das heutige Rennen hätte sich einen anderen Ausgang verdient. Platz acht wäre möglich gewesen, aber am Ende stehe ich mit leeren Händen da,“ berichtete der Moto2-Pilot anschließend.  „Schon am Vormittag hatte ich im Warm-Up ein gutes Gefühl. Trotzdem war es wieder ein unglaublich schwieriges Rennen. Schon am Start, wenn man weiter hinten in die ersten zwei Schikanen reinfährt und eine falsche Entscheidung trifft, dann ist der Zug nach vorne abgefahren. Ich bin aber halbwegs gut durchgekommen und habe auch schnell meinen Rhythmus gefunden. Trotzdem dauerte es eine Weile, bis ich endlich aufholen konnte. Unser Hauptproblem ist immer wieder die Bremszone,“ erklärte Schrötter weiter.
 
„Meine Rundenzeiten waren in jeder Phase des Rennens gut und ich konnte immer wieder zügig zu den nächsten Vorderleuten aufschliessen. Das war sicher positiv. Ich habe gekämpft und versucht nicht lange hinterherzufahren, sondern meine direkten Gegner sofort zu überholen. Das ist in den meisten Fällen super gelungen. Es war allerdings keine leichte Angelegenheit da draussen, da ich von Beginn an viel gerutscht bin. Ich musste mit sehr viel Körpereinsatz fahren. Der Sturz zum Schluss ist einfach enttäuschend, denn das wären gute und wichtige Punkte für den Vorstoss unter die ersten zehn der Meisterschaft gewesen. Der heutige Renntag war aber auf jeden Fall ein guter Ansatz und auf diesem Level müssen wir weitermachen. Ich freue mich daher schon auf Assen in zwei Wochen.“

Text: Doreen Müller

Foto: Dynavolt Intact GP

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