Barcelona-GP: Rossi „100%ige Sicherheit schwierig“

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„Letztendlich war das Qualifying nicht so schlecht. Leider war ich nicht dazu in der Lage ein perfekte Runde zu fahren, ich machte ein paar Fehler und werde daher aus der zweiten Reihe, von der fünften Position starten, das ist okay. Wir müssen noch daran arbeiten, wir sind besorgt was das Rennen betrifft. Wir leiden sehr unter dem neuen Layout, besonders weil wir den harten Vorderreifen nutzen müssen, aber leider wir nicht dazu in der Lage sind in richtig einzusetzen, wir sind sehr langsam und in Sachen Pace weit entfernt von der Spitze. Ich denke es wird hart werden, aber wir haben Zeit und ein paar Stunden Zeit nachzudenken und wir hoffen wir können an der Situation morgen etwas ändern. Es ist keine praktische Lösung, mit der Mediumoption wäre das Ganze nach sieben oder acht Runden vorbei, daher müssen wir die harten Reifen nehmen, aber wir werden versuchen sie besser zu nutzen,“ fasste Valentino Rossi das Qualifying zusammen.

Anschliessend äusserte sich der neunfache Weltmeister zu den getroffenen Entscheidungen der Sicherheitskommission und warf somit einige Fragen auf. „Alles um die Kurve 12 ist ein gefährlicher Punkt, wenn man sich erinnert, vor zwei Jahren, stürzte Antonelli dort weil er einen Fehler machte und es wurde die Airfence dort angebracht. Der Unfall von Luis Salom war nicht normal und ich denke es gab ein Problem mit dem Bike. Ich war nicht in der Sicherheitskommission aber ich akzeptiere deren Entscheidung. Wir sprachen bereits vor paar Jahren über diese Stelle, aber es gibt Arbeit die man tun kann und Arbeit die man nicht tun kann, es ist sehr teuer Turn 12 zu modifizieren,  aber wir wussten das diese Kurve gefährlich ist! Aber das ist nicht nur ein Problem der Strecke in Barcelona, sondern auch auf anderen Strecken ein Problem,“ erklärte Rossi und deutete damit auf Problemzonen in Jerez und Motegi hin. „Es ist unmöglich dass du 100 Meter Auslaufzonen zur Geraden hast. Wenn dies nicht so wäre müssten wir in den Wüste starten. Möglicherweise in Quatar wäre es der einzige Ort wo es okay wäre. Wenn ihr Euch an Marquez erinnert, der dieses Jahr den Start versuchte und die Front verlor und nach links ging. In diesem Punkt ist es sehr schwierig eine 100%ige Sicherheit zu haben. Leider ist es etwas was man nicht beheben kann.“

Text: Doreen Müller

Foto: Movistar Yamaha

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