Barcelona-GP: Öttl „gibt keine 100% sichere Strecke“

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„Mit der neuen Strecke habe ich so meine Schwierigkeiten, die ist für meine Hand nicht gut. Das lange harte Anbremsen und dann das schnelle umlegen das ist das Problem. Dass ist gestern alles gegangen und jetzt musst du richtig flink sein,“ erklärte Philipp Öttl nach dem Qualifying. Ähnlich wie seine Kontrahenten in der Moto3 verlor auch der Deutsche die meiste Zeit im letzten Sektor, nach Umbau der Strecke.

„Dass sie die Strecke verändert haben, verstehe ich natürlich, somit sind sie auf der sicheren Seite, aber welche Strecke ist schon 100% sicher, eine Strecke zu 100% sicher zu machen, geht nicht und ich glaube nicht, das der Sturz von Luis Salom ein normaler Sturz gewesen ist. Der Auslauf zu der Kurve ist sicherlich nicht weit und vor zwei Jahren hat es an der Stelle bereits Antonelli geschmissen, der ist da ganz schön eingeschlagen, aber damals war noch keine Airfence da. Die Airfence können schon einen gewissen Aufprall abfangen, aber eben auch nicht alles.“

Das jederzeit etwas passieren kann, dessen ist sich Philipp Öttl ebenfalls bewusst. „Durch sowas wird Dir wieder vor Augen geführt, dass es nicht so ungefährlich ist. Solche Unglücke und Stürze sind nie normal, dass haben wir schon beim Simonchelli oder Tomizawa gesehen, aber es hat sich dennoch auch viel getan in puncto Sicherheit. Die Strecken sind modern, aber man kann auch keine Auslaufzonen von 1 km wegtun.“ 

Text: Doreen Müller

Foto: motogp.com

 

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