Barcelona-GP: Neue Wege für Pol Espargaro

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Zum Auftakt des Grandprix in Barcelona gab Yamaha bekannt, dass Monster Yamaha Tech3 Pilot Pol Espargaro 2017 andere Wege einschlagen wird. Einen Nachfolger für den Spanier gibt es jedoch noch nicht.

Pol Espargaro kam vor zwei Jahren zu Monster Yamaha Tech3, nachdem er sich ein Jahr zuvor in der Moto2-Klasse den Titel holen konnte. Der 24-Jährige konnte sich schnell an sein neues Arbeitsgerät, die Yamaha YZR-M1 anpassen und bewies dies beim fünften Rennen in Le Mans damals mit Startplatz 2. Am Ende der Saison sicherte sich Espargaro den Titel „Rookie des Jahres“ und bester Satelittenfahrer in der MotoGP mit seinem sechsten Platz im Gesamtranking.

Auch in der folgenden Saison konnte der Spanier an seine Leistungen anknüpfen, mit zwei fünften Plätzen in Assen und in Valencia und dem Gesamt neunten Platz in der WM-Wertung wurde Espargaro erneut bester Satelittenfahrer. In der aktuellen Saison liegt der Monster Yamaha Tech 3 Pilot mit 48 Zählern auf Platz 7 in der MotoGP Weltmeisterschaft.

In der Pressekonferenz am Donnerstag verkündete Espargaro schliesslich wer 2017 sein neuer Arbeitgeber sein wird, somit wird dem Spanier sein jetziger Teamkollege auch im neuen Team erhalten bleiben. „Ich bin stolz verkünden zu können, dass ich mit KTM einen Vertrag für die nächsten zwei Jahre abschliessen konnte,“ erklärte der Jüngere, der Espargaro-Brüder. „Ich schliesse mich dem neuen Abenteuer an, mit einem neuen Team, einem neuen Bike in der MotoGP. Ich sah die Möglichkeit etwas Neues zu tun. Ich denke mit KTM zu arbeiten wird hart werden, aber ich bin bereit zu arbeiten und sie zeigten mir das sie bereit sind mit mir zu arbeiten. Ich möchte Yamaha danken, denn sie gaben mir erst die Möglichkeit in die MotoGP zu kommen. Für mich war es ein Traum, der wahr geworden ist und dafür bin ich ihnen sehr dankbar. Ich möchte das Jahr gut zu Ende bringen und freue mich darauf mit dem neuen Projekt zu starten.“

Teamchef Herve Poncharal konnte indes am Donnerstag noch nicht verkünden, welche Piloten die Nachfolge bei Tech3 antreten werden. Zwar sind die Moto2-Piloten Johann Zarco und Alex Rins in aller Munde, eine Bestätigung gab es jedoch noch nicht. Es sei schwierig gute, passende Fahrer zu finden, die, die Herausforderung bei Tech3 annehmen, denn viele schielen eher auf einen Platz in einem Factory-Team anstatt bei einem Satelittenteam unter Vertrag zu kommen.

Text und Foto: Doreen Müller

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