Barcelona-GP: Folger „Tatsächlich ein starker Freitag“

Monster Yamaha Tech 3 Pilot Jonas Folger konnte am Freitag recht gut mit den vorherrschenden Mischbedingungen umgehen. Nach dem der Morgen mit Nieselregen startete, trocknete die Strecke zur zweiten Session hingegen komplett ab. Während der 23-Jährige in Mugello damit noch so seine Probleme hatte, schien Folger eine Woche später bereits daraus gelernt zu haben.
„Mit diesem Start in das Wochenende bin ich natürlich zufrieden. Es war tatsächlich ein starker Freitag und ich freue mich auch, wie sich die Dinge über die Dauer des Tages entwickelten,“ berichtete die deutsche GP-Hoffnung anschließend. „Wir haben heute mit zwei komplett unterschiedlich abgestimmten Maschinen begonnen. Es dauerte allerdings nicht lange, bis wir uns für eine Richtung entschieden, mit der ich das beste Gefühl hatte. Ein kurzer Run mit gebrauchten Reifen, die bereits gut und gerne eine Renndistanz draufhatten, bestätigte abermals unsere Entscheidung,“ so Folger weiter, der sich mit 1:44.839 im zweiten Training die drittschnellste Rundenzeit sichern konnte.

„Die Grip-Verhältnisse hier sind ähnlich wie in Jerez, oder auch wie zuletzt in Mugello. Sobald es heiss wird, lässt der Grip nach. Das ist aber normal. Das Problem jedoch dabei ist, wenn man auf der Suche nach mehr Grip ist, passiert es leicht, dass man sich im Kreis dreht – so wie am vergangenen Wochenende. Von dem her werden wir in dieser Hinsicht nicht mehr viel machen, sondern an anderen Bereichen arbeiten. In der Vergangenheit war ich auf Low-Grip-Pisten zumeist stark. Anscheinend liegen mir derartige Streckenverhältnisse. Daher werde ich versuchen diese Umstände voll zu meinen Gunsten auszunutzen. Soweit schaut es recht erfreulich aus.“

Text: Doreen Müller

Foto: Monster Yamaha Tech 3

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