Barcelona-GP: Criville ergänzt Club der MotoGP-Legenden

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Der ehemalige 500ccm Weltmeister Alex Criville stattete ebenfalls dem Circuito de Barcelona-Catalunya einen Besuch ab. Begleitet von Freunden und der gesamten Familie wurde der Spanier am Freitag in den Club der MotoGP-Legenden aufgenommen. Neben Champions wie Giacomo Agostini, Mick Doohan und Wayne Rainey ziert nur auch Criville die „Wall of Fame“.

Alex Criville gelang es 1999 die damalige Königsklasse für sich zu entscheiden, nachdem die Spanier jahrelang zuvor keine nennenswerten Erfolge erzielt hatten. Bereits in seiner Debüt-Saison 1989 holte sich der heute 46-Jährige seinen ersten WM-Titel in der 125er-Klasse und wechselte 1992 in die Königsklasse. Zwei Jahre später stieg Criville in das Honda-Werksteam auf und startete als Teamkollege von Mick Doohan. Der Australier Doohan war jahrelang die Nummer 1 bei Honda und holte sich mehrere Meisterschaftssiege in Folge, bis Criville sich in der Saison 1999 mit sechs Sieges den WM-Titel sichern konnte.

Gemeinsam mit dem neunfachen Weltmeister Valentino Rossi zählt Criville zu den wenigen Piloten, die sowohl die 125er als auch die 500er mit einem WM-Titel für sich entscheiden konnten.

„Ich möchte mich bei Carmelo und der Dorna bedanken, für all die Arbeit die sie in den vergangenen 25 Jahren getan haben. Es ist eine lange Zeit und ich erinnere mich noch an `92 als ich in der 500er Klasse angefangen habe. Ich bin sehr glücklich darüber mit den besten Fahrern der Geschichte genannt zu werden. Es ist unglaublich,“ erklärte Alex Criville in der Zeremonie. „Und es ist sehr schön dies in meinem Zuhause gemeinsam mit meiner Familie zu erleben, mit meiner Mutter, meiner Tochter, meinem Sohn. Für mich ist es eine Ehre. Nachdem ich die Meisterschaft 1999 gewonnen hatte, dachte ich es wäre ein sehr glücklicher Moment aber heute gibt es kein Wort was genau beschreiben könnte, was ich gerade fühle. Vielen Dank.“

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Text und Fotos: Doreen Müller

 

 

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