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Barcelona-GP: Cortese und Folger „schwierig sich auf das Wesentliche zu konzentrieren“

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Sowohl gefühlstechnisch als auch aus fahrerischer Sicht fiel es vielen Piloten schwer nach dem tragischen Verlust von Luis Salom zu ihrer Arbeit zurückzukehren. Die Dynavolt Intact GP Piloten hatten ihre Schwierigkeiten am Samstag mit den geänderten Bedingungen zu Recht zu kommen.  Sandro Cortese beendete das Qualifying auf Platz zehn, Jonas Folger auf Platz zwölf.


„Ganz ehrlich ist alles nebensächlich im Moment. Natürlich versucht man so schnell wie möglich zu fahren, aber es ist schwer das zu verdauen, weil er ein guter Kollege war und wir auf der Strecke immer zusammen gefahren sind, egal in welcher Kategorie. Wir waren am Ende vom Rennen immer mehr oder weniger gleich schnell und wenn sowas passiert, dann ist es schwierig sich auf das wesentliche zu konzentrieren,“ erklärte Sandro Cortese nach dem Qualifying.  „Nichts desto trotz habe ich versucht meine Konzentration aufrecht zu erhalten, war wieder schwierig denn ich bin heute morgen wieder weggerutscht. Ich hab versucht ans Limit zu gehen. Ich denke mit Platz 10 kann man morgen ein gutes Rennen fahren.“ Das geänderte Streckenlayout liegt dabei dem Berkheimer eher weniger.

„Es ist einfach eine Autostrecke geworden. Der letzte Sektor ist ganz unangenehm zu fahren, morgen versuchen wir aber das beste herauszuholen.“ Bedenken bestehen bei Cortese dennoch trotz Änderung des Layouts. „Die Schikane, wenn man da eine Attacke raus fährt oder etwas ist, das sind nicht mal 50 Meter und dort geht es direkt in die Wand rein. Meines Erachtens hätte man so weiterfahren können, in Sachen Entschärfung ist die erste Kurve, also die Variante nach der Gegengeraden die enge Kurve zum Fahren ist verständlich, aber die Schikane finde ich jetzt nicht unbedingt. Auch der Asphalt ist katastrophal, es sind sehr viele Bodenwellen. Es ist höchste Zeit für einen neuen Asphalt.“

Auch für Teamkollege Jonas Folger war es schwer einfach zum Alltag überzugehen, konnte dennoch ein Statement zu seinem Qualifying abgeben. „Ich tue mich ziemlich schwer mit dem neuen Streckenabschnitt und ich hab den Rhythmus nicht drin momentan. Es ist schon die richtige Entscheidung die Strecke zu verändern, aber uns tut das im Moment nicht so gut,“ so Folger. „Es ist ziemlich eng alles, man hat den ersten Gang drin, was für uns in der Moto2 ziemlich ungewöhnlich ist. Mein Grip ist momentan richtig gut, eigentlich habe ich sogar zu kämpfen weil ich zuviel Grip habe, was eigentlich ganz selten ist aber das ist mir lieber als wenn ich über das Vorderrad die Linie verlier.“

Text: Doreen Müller

Foto: Intact GP 

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