• RTN
  • WM Serien
  • MotoGP
  • Barcelona-GP: Bradl „Werden uns generell mit der Sicherheit beschäftigen müssen“

Barcelona-GP: Bradl „Werden uns generell mit der Sicherheit beschäftigen müssen“

3c9456d3-cc65-47f1-8b63-46f8ad371a77

„Man merkt wie schnell alles über was wir uns hier unterhalten nicht so wichtig ist,“ erklärte Stefan Bradl gleich zu Beginn seines Qualifying-Statements. „Man ist in Gedanken schon bei dem was passiert ist, man denkt an ihn aber muss das irgendwo auch verdrängen und jeder verarbeitet die Situation anders. Jetzt 24 Stunden später ist es nach wie vor komisch, aber jeder geht seinem Job nach und irgendwo ist es auch gut dass man die Ablenkung hat,“ so der Zahlinger weiter. Im Meeting der Sicherheitskommission sei Bradl nicht dabei gewesen, habe sich jedoch im Nachgang die Strecke angeschaut, als die Umbaumassnahmen erfolgten.

Es ist in Ordnung, es ist jetzt etwas eng und trotzdem finde ich es in Ordnung und wir werden uns generell, nicht nur hier, sondern auch auf allen anderen Strecken mit der Sicherheit beschäftigen.“ Den Umbau der Strecke begrüsste Stefan Bradl nach dem tragischen Unfall. „Man hat die Möglichkeit hier und es ist schon sinnvoll diese zu nutzen, aber auf der anderen Seite muss man überlegen wie man mehr Sturzraum zustande bekommt. Die Airfence ist nicht umsonst an der Stelle und der Sturz verlief einfach mehr als unglücklich.“

Stefan Bradl zählte dabei zu den Fahrern, die vor zwei Jahren diese Streckenvariante ausprobieren konnten, damals hatte man sich jedoch gegen diese Streckenführung entschieden.

Im ersten Training war Bradl gut dabei, fiel dann jedoch ein Stück zurück, konnte sich im Qualifying dann aber wieder vorarbeiten. Problematisch sei nach wie vor auch bei Aprilia die Reifenfrage. „Wir haben einige Sachen heute ausprobiert, weil die Reifen sehr schnell nachlassen und wir was finden mussten, um das Leben der Reifen einfacher zu machen. Wir haben etwas gefunden mit der härteren Mischung, es ist okay für mich.“ Der Asphalt und die bestehenden Gripverhältnisse seien dabei nicht sonderlich von Vorteil. „Die Gripverhältnisse sind dramatisch. Wir haben hier mit den Bridgestone-Reifen schon hart gekämpft, jetzt dieses Jahr mit den Michelin ist es auch hart und die Formel 1 macht es hier auch nicht besser. Aber ich glaube jeder jammert da auf hohem Niveau.“

Text: Doreen Müller

Foto: motogp.com

 

Tags:, ,

Trackback von deiner Website.

Kommentieren