Barcelona-GP: Bradl „Es liegt in der Hand von Aprilia“

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Aprilia Racing Team Gresini Pilot Stefan Bradl beendete den Tag an 19. Position, konnte sich jedoch im Vergleich zu ersten Trainingssession steigern. Neben der Suche nach dem richtigen Setup für den Gran Premi Monster Energy de Catalunya war auch die Frage nach Stefan Bradls Zukunft Gesprächsthema.

„Heute Morgen war ein komisches erstes Training, weil die Verhältnisse schwierig waren und mein Motorrad absolut nicht auf der Höhe war was es sein sollte und zum Nachmittag haben wir einen grossen Schritt in Richtung bessere Abstimmung gemacht. Wir haben einen massiven Schritt gemacht was die Veränderung am Chassis anbelangt und sind daher schneller voran gekommen,“ so der Zahlinger. „Aber meine schnellste Rundenzeit habe ich nicht wirklich ausnutzen können, weil ich war hinter Smith und wollte den Windschatten ausnutzen, habe dann aber gemerkt dass er vom Speed her doch noch langsamer ist als ich und hab dann da ein bisschen Performance von den Reifen verloren. Aber ich muss sagen, dass ich dennoch zufrieden bin, weil der Unterschied im Nachmittag zum Morgen war deutlich anders und wir versuchen für morgen ein bisschen besser fahrbares Setup hinzubekommen.“

Im Vergleich dazu lief für Bradl der erste Trainingstag in Le Mans und Mugello deutlich besser und optimistischer. „Hier ist es einfach so das die Bedingungen sehr heiss sind, was den Asphalt anbelangt und die grösste Schwierigkeit wird sein die reifen zu managen. Die Reifen überhitzen so schnell vorne und hinten, da muss man schauen dass man die Reifen einigermassen noch schnell bewegen kann.“ Doch nicht nur mit seinem Bike und der Reifenproblematik muss sich Bradl auseinander setzen, den im Fahrerlager machten bereits Gerüchte über Vertragsverhandlungen von Aprilia mit Aleix Espargaro die Runde. „Es wird viel gemunkelt, doch ich konzentriere mich jetzt auf das bevorstehende Wochenende. Die Priorität für mich war und ist hier zu bleiben, aber es liegt sehr viel in der Hand von Aprilia,“ so der 26-Jährige.

 

Text: Doreen Müller

Foto: Aprilia Racing Team Gresini

 

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