Barcelona-GP: “Bestia” in turbulentem Quali auf Pole

Enea Bastianini fuhr in der Moto3-Klasse die Pole Position zum Barcelona-GP ein. Der Italiener legte eine Zeit von 1:48,806 vor, an der sich seine Gegner die Zähne ausbissen. Turbulent ging es in der Qualifikationssitzung der kleinsten WM-Kategorie zu:

Zunächst kam Fabio di Giannantonio gleich zu Beginn zu Sturz. Anschließend musste der Italiener lange ohne gezeitete Runde in der Box warten, doch seine Mechaniker schafften es bis kurz vor Schluss die Gresini-Honda wieder fahrtüchtig zu machen. “Diggia” ging für zwei Runden nochmals auf die Strecke und wurde noch 13. 

Auch für seinen Teamkollegen Jorge Martin war es eine nervenaufreibende Session: Der Spanier stürzte und riss dabei Landsmann Albert Arenas mit. Während Arenas direkt weiterfahren konnte, musste Martins Motorrad erst wieder an die Box gebracht werden. Der momentan WM-Zweite konnte schließlich noch einige schnelle Runden drehen und qualifizierte sich auf Platz zwei.

Auf den Plätzen drei und vier folgten mit Tatsuki Suzuki und Ayumu Sasaki zwei Japaner. Fünfter wurde währenddessen Aron Canet gefolgt von Kaito Toba, der in der Session ebenfalls zu Boden musste. Zwei weitere Crashs gab es in den letzten Minuten, als Albert Arenas ein zweites Mal stürzte und dabei Wildcard-Pilot Vicente Perez mit sich riss. Während die beiden im Kiesbett lagen, rutschte auch Gabriel Rodrigo in der gleichen Kurve aus. Arenas und Rodrigo blieben unverletzt, Perez jedoch musste im Medical Center durchgecheckt werden.

Philipp Öttl legte ein eher unauffälliges Qualifying hin. Zwar zeigte sich der Deutsche stets in den Top 15, konnte im Schlusssprint aber keinen Zeitensprung machen. Öttl steht im Rennen auf Startplatz 19.

 

Text: Dominik Lack

Foto: Leopard Racing

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