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Background: 11 Dinge, die Ihr (vielleicht) noch nicht über den Sachsenring-GP wusstet

Wie an jedem Wochenende gibt es immer einige statistischen Zahlen und Fakten zu berichten, so haben wir auch für den Sachsenring-Grandprix einige interessante „Nebenbei“-Informationen über die Fahrer der Königsklasse und den Sachsenring für Euch zusammen getragen.

Was Ihr vielleicht noch nicht wusstet:

  • Für das Ducati Team ist es das erste Mal seit 2009, dass sie ganz oben in der WM-Tabelle stehen.
  • Für den 31-jährigen Andrea Dovizioso ist dies der 267 Grandprix-Start. Vielleicht gelingt es ihm ja hier seinen 5 Sieg in der MotoGP zu holen, der erste Triumph in Deutschland seit Casey Stoner 2008. Im letzten Jahr wurde Dovizioso hier Dritter und konnte sogar mit den meisten Runden das Rennen anführen.
  • Teamkollege Jorge Lorenzo fuhr bereits 14 mal auf dem Sachsenring. Dem Mallorquiner gelang es hier jedoch noch nie ganz oben auf dem Podium zu stehen. Insgesamt gibt es im Kalender noch drei weitere Strecken auf denen Lorenzo noch nie erfolgreich war: Argentinien, Austin und Österreich.
  • Allerdings schaffte Lorenzo es sechsmal aufs deutsche Treppchen, davon vier Jahre in Folge (2009-2012).
  • Jemand, der ebenfalls alles daran setzen wird hier zu gewinnen ist Marc Marquez. Der mehrfache Champion gewann auf dem Sachsenring die letzten 7 Jahre in Folge. Seit der 125 Weltmeisterschaft bis zur MotoGP fuhr Marquez seit 2010 in jedem Jahr von der Pole Position aus als Erster über die Ziellinie.

  • Für die Deutschen hält Jonas Folger die Fahne in der Königsklasse hoch. Der 24-Jährige konnte allerdings in noch keiner Klasse auf dem Sachsenring gewinnen. Sein einziges Podium erreichte Folger im vergangenen Jahr in der Moto2. Der Sachsenring-GP ist insgesamt der 146 Grandprix für den Mühldorfer. Mit z.Zt. 51 Punkten und Platz 10 erlebt Folger einen guten Einstand in seinem rookie-Jahr, vergleichsweise dazu betrachtet: In der 125er Klasse erreichte Folger in seinem ersten Jahr nur Platz 34 mit einem Punkt, in der Moto2 lag er als Neueinsteiger 2014 auf Platz 15 mit insgesamt 63 Zählern.

  • Seine bestes Qualifying-Ergebnis auf dem Sachsenring stammt aus dem Jahr 2013. Dort erreichte er in der Moto3-Klasse Startplatz 4. In diesem Jahr war Folger im Qualifying nie schlechter als Platz 15, die beste Positionierung gelang ihm am vergangenen Wochenende mit P6 in Assen, wo er seinen ersten Nuller in diesem Jahr verbuchen musste. Folger kam ansonsten bisher bei jedem Rennen in die Punkte und erzielte mit Platz 6 in Argentinien und Catalunya seine zwei besten Rennergebnisse in der Königsklasse bisher.

  • Die Heimstrecke des Lokalmatadors wird  gern von vielen Fahrern als große Kartstrecke bezeichnet, aufgrund der vielen langsamen Kurven. Mit 3671 Metern ist es im Übrigen die kürzeste Strecke in der Meisterschaft und der einzige Kurs, der unter 4 km lang ist.
  • Kurve 11 ist für viele, eine der problematischsten Kurven der ganzen Weltmeisterschaft, in der es zu vielen Stürzen kommt, wie bereits das erste Freie Training am Freitagmorgen bewies.
  • Gleichzeitig ist T11, die schnellste Kurve der gesamten Strecke, die im fünften Gang bei einer Geschwindigkeit von 200 km/h gefahren wird, nachdem es kurz steil bergauf geht. Zusätzlich ist es eine Rechtskurve die auf viele Linkskurven folgt und der Reifen ist somit auf der rechten Seite noch zu kalt.
  • Der Bremspunkt an der Ende der Gerade ist einer der stärksten auf der ganzen Strecke. Bei einer Geschwindigkeit von rund 293 km/h bremsen die Fahrer hier 5,4 Sekunden über eine Distanz von 259 Metern.

    Kennt Ihr auch ein paar interessante Fakten über den Sachsenring? Dann lasst es uns hier wissen.


Text: Doreen Müller

Fotos: Dominik Lack

 
 

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