Austin-GP: Rossi „Begann über die WM-Führung nachzudenken“

Das nicht nur Siege sondern in einer WM auch strategisch erzielte Punkte zählen, zeigte Valentino Rossi am vergangenen Sonntag. Der Movistar Yamaha Pilot war beim Grand Prix of The Americas mit einer beeindruckenden Pace unterwegs, wartete den richtigen Moment ab um Dani Pedrosa zu überholen und sicherte sich somit seine dritte Podiumsplatzierung in dieser Saison, trotz 0,3 Sekunden Strafe!

„Der zweite Platz war eine großartige Überraschung für mich und das Team denn wir hatten einige Probleme mit dem neuen Bike, besonders während des Winters,“ erklärte der neue WM-Führende. „Ich denke wir brauchten einfach mehr Zeit um das Setting zu verstehen und die Art und Weise, wie dieses Motorrad zu fahren ist, besonders im Rennen und mit gebrauchten Reifen. Ich bin sehr glücklich, denn heute war ich nicht sehr weit von der Spitze entfernt und es ist auch das beste Resultat für mich, was ich in meiner Karriere bisher auf dem Circuit of the Americas erreicht habe. Als ich sah, dass „Vinales raus ist“ begann ich darüber nachzudenken, dass „Ich an der Spitze der Weltmeisterschaft stehen könnte“. Ich fühlte mich gut und ich sah dass Dani Probleme zu haben schien, besonders auf der rechten Seite, daher dachte ich „diese vier Punkte sind vielleicht wichtig“ und tatsächlich war es so. Meiner Meinung nach war die Strafe nicht richtig, das Problem daran ist, hätten wir das nicht getan wären wir an einer sehr gefährlichen Stelle gestürzt. Ich habe die Entscheidung der Rennleitung akzeptiert, auch wen der Fehler bei Zarco lag.“

Text: Doreen Müller

Foto: Movistar Yamaha

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