Austin-GP: Morbido lässt die Gegner staunen

Franco Morbidelli gelang beim Austin-GP etwas, das seit Daijiroh Katoh 2001 niemandem mehr gelungen war. Der Italiener gewann das dritte von drei Rennen der neuen Saison in der mittleren Klasse. Dabei bewies Morbidelli einmal mehr seine Dominanz und ließ seinen Gegnern Tom Lüthi und Takaaki Nakagami keine Chance.

Besonders turbulent gestaltete sich die Anfangsphase des Rennens. Während vorn ein Kampf zwischen Morbidelli, Marquez und Mattia Pasini entbrannte, kamen weiter hinten einige Fahrer zu Sturz. Gleich in Kurve eins crashten Garnder-Ersatz Julian Simon und Rookie Stefano Manzi. Beim nächsten harten Bremspunkt gingen Yonny Hernandez und Lorenzo Baldassarri zu Boden. 

Vorn spaltete sich die Kampfgruppe, als Alex Marquez nach einem Fehler drei Plätze verlor und hinter Tom Lüthi zurückfiel. Außerdem konnte Pasini das hohe Tempo nicht gehen und rutschte in Turn 1 aus. Anschließend versuchte Morbidelli, seine Führung auszubauen. Dies gelang ihm jedoch nur bedingt, denn Lüthi ließ sich – zumindest vorerst – nicht abschütteln. Erst als es in die Schlussphase ging, musste der Schweizer abreißen lassen.

 

Am Ende gewann Morbidelli mit einem Vorsprung von über zwei Sekunden vor Lüthi und Nakagami. Alex Marquez kam nach seiner starken Startphase nicht mehr richtig in Fahrt und wurde Vierter. Dahinter kam Dominique Aegerter ins Ziel gefolgt von Miguel Oliveira und Simone Corsi. 

Marcel Schrötter setzte sich nach gutem Start in den Top 10 fest und wurde Achter. Schwieriger war das Rennen für Teamkollege Sandro Cortese. Der Schwabe war stets in den hinteren Punkterängen zu finden, kam dann aber nur als 23. an.

Die Rennergebnisse gibt es HIER

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Team MarcVDS

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