Austin-GP: Marquez in Sturz-Rennen unschlagbar

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Marc Marquez fuhr beim MotoGP-Rennen auf dem Circuit of the Americas einen sicheren Sieg ein. In einem Rennen in dem so gut wie alle direkten WM-Gegner stürzten, baute der Spanier seine Führung in der Gesamtwertung aus. Der einzige Konkurrent, der ebenfalls von Ausfällen profitierte war Jorge Lorenzo. Er fuhr auf Rang zwei. Andrea Iannone holte als Dritter die ersten WM-Punkte 2016.

Marquez gewann den Start geriet jedoch sofort unter Beschuss durch Jorge Lorenzo, der sich jedoch verbremste. Danach attackierte Andrea Dovizioso, der sich aber nicht lange im Windschatten des Repsol Honda-Piloten halten konnte. Während Marquez vorn seinem vierten Austin-Sieg in Folge entgegen fuhr, entwickelte sich hinter ihm ein Dreikampf, da Jorge Lorenzo an Dovizioso vorbeiging und auch Dani Pedrosa bereits lauerte.

Valentino Rossi, der die letzten 24 Rennen in den Top 5 beenden konnte, machte in Runde drei einen seiner wenigen Fehler. Vor dem für Austin charakteristischen Geschlängel rutschte dem Italiener das Vorderrad weg, nachdem vorher bereits die Kupplung der Yamaha verrückt gespielt hatte. Damit produzierte er den ersten Nuller seit Aragon 2014.

Der nächste Zwischenfall geschah einige Runden später: Dani Pedrosa bremste in Turn 1 viel zu spät, stürzte über das Vorderrad und nahm dabei Andrea Dovizioso mit. Zwar rannte Pedrosa sofort zu Dovizioso um sich zu entschuldigen, doch für den Italiener wurde es die zweite Nullrunde nach Argentinien. Pedrosa konnte anschließend das Bike wieder aufheben, fuhr jedoch bald an die Box. Damit lag Andrea Iannone unangefochten auf Platz drei.

 Auch Cal Crutchlow war das Glück nicht hold. Er stürzte auf der Jagd nach Scott Redding über das Vorderrad. Kurioserweise crashte kurz hinter ihm Bradley Smith, der jedoch wie Crutchlow das Bike wieder aufhob und weiterfuhr.

Eine schöne Show lieferten den texanischen Fans die beiden Suzukis, die sich im Kampf um Rang vier laufend überholten. Zur Rennmitte löste sich diese Verbindung auf, als Vinales seinem Teamkollegen davon zog. Espargaro war mit einem weichen Vorderreifen unterwegs und konnte anfangs sogar um die Spitze kämpfen. Er musste sich mit Rang fünf vor Scott Redding zufrieden geben. Aleix´ Bruder Pol landete auf Platz sieben.

Stefan Bradl hatte fast das ganze Rennen die Ducatis von Michele Pirro (P8) und Hector Barbera (P9) vor sich. Er kämpfte um den letzten Top 10-Platz und beendete das Rennen letztlich auch als Zehnter. Hinter dem Deutschen folgten Teamkollege Bautista, Eugene Laverty und Tito Rabat. Loris Baz, fuhr nach einem Sturz in Runde zwei noch zu einem WM-Punkt.

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: MotoGP.com

 

 

 

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