Austin-GP: Marquez im ersten Training nicht zu bremsen

Marquez Austin

Mit einer ordentlichen Kampfansage startete Marc Marquez in das dritte Rennwochenende der neuen MotoGP-Saison. Der Spanier dominierte das erste Training. Zum Teil war er dabei über eine Sekunde schneller als die Konkurrenz. Marquez konnte bisher alle Rennen auf dem Circuit of the Americas in Austin gewinnen. Im FP1 fuhr er eine 2:04,953.

Jorge Lorenzo gelang es am Schluss der Session, auf drei Zehntelsekunden an den Repsol Honda-Piloten heranzukommen. Andrea Iannone platzierte sich hinter Lorenzo auf dem dritten Rang. Die Ducati des Italieners fing zwischenzeitlich an der unteren Verkleidung Feuer, das jedoch nicht durch ein größeres technisches Problem ausgelöst worden war. Dass es für Ducati auch auf dieser Strecke gut aussieht, zeigten Hector Barbera, Andrea Dovizioso und Scott Redding auf den Plätzen 4, 5 und 6. 

Eines der Fragezeichen war nach dem Reifenchaos von Argentinien auch dieses Mal von Beginn an die Performance der Michelin-Pneus. Der französische Hersteller hat eine Medium-Mischung an die Strecke gebracht, die vorher nur bei Tests (u.a. von Casey Stoner in Katar) probiert worden war. Dementsprechend gingen viele Blicke auf die Hinterreifen. 

Valentino Rossi gehörte zu den wenigen Piloten, die schon im ersten Training mit mehreren Bikes arbeiteten. Der Italiener wurde mit 1,2 Sekunden Rückstand Siebter. Yonny Hernandez, Maverick Vinales und Dani Pedrosa komplettierten die Top 10. In deren Nähe bewegte sich zwischenzeitlich auch Stefan Bradl. Der Deutsche fuhr hinter Cal Crutchlow auf Rang 14.

Für Jack Miller begann der Austin-GP nicht erfreulich. Der Honda-Pilot stürzte per Highsider und schien danach einige Schmerzen im Fuß zu haben und musste zum röntgen.

Hier geht es zu den Ergebnissen des ersten freien Trainings der MotoGP

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: MotoGP.com

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