Austin-GP: Fünfter Texas-Sieg für Marquez, Sturz bei Vinales!

In der MotoGP-Klasse sahen die Fans am Circuit of the Americas einen bärenstarken Marc Marquez. Der Spanier kontrollierte seine Gegner und gewann nach dem Sturz seines Hauptkonkurrenten Maverick Vinales nicht nur an Selbstvertrauen, sondern auch das Rennen. Valentino Rossi kam als Zweiter ins Ziel und übernimmt damit die WM-Führung. Dani Pedrosa komplettierte das Podium.

Den besten Start erwischte überraschend Dani Pedrosa, der vor Marquez das Feld durch die Anfangsphase führte. Auf drei fuhr Valentino Rossi mit Teamkollege Maverick Vinales im Schlepptau. Letzterer fand entgegen der Erwartungen nach dem Training nicht so recht ins Rennen und wurde früh angegriffen von Jorge Lorenzo. Nach Runde vier war das Rennen für den Sieger der ersten beiden Läufe vorbei. Vinales stürzte über das Vorderrad.

Als es zur Rennmitte hin ging, unternahm Marquez erste Versuche, die Führung von seinem Teamkollegen zu übernehmen, konnte das Manöver jedoch noch nicht durchziehen. Bei noch 13 zu fahrenden Runden klappte der Überholversuch jedoch und Marquez versuchte sich abzusetzen. Dies gelang dem Weltmeister allerdings nicht und bei noch zehn Runden wagte Pedrosa erneute Überholversuche. Die Rundenzeiten der Topfahrer bewegten sich dabei weit über der prognostizierten Pace.

Die Verhältnisse an der Spitze änderten sich letztlich aber erst fünf Runden vor Schluss, als Marquez das Tempo anzog. Pedrosa konnte nun nicht mehr folgen und wurde von hinten bedroht von Rossi. Dieser griff in der vorletzten Runde an und setzte sich um über eine Sekunde ab. Diesen Vorsprung hatte Rossi im Ziel auch bitter nötig, denn im wurde nach einer Aktion Johann Zarcos, die in zu einer Abkürzung durch die S-Kurve gezwungen hatte, eine Zeitstrafe von drei Zehnteln aufgebrummt. Im Ziel war ihm der zweite Platz hinter Marquez jedoch sicher.

Vierter wurde nach einem spannenden Duell Cal Crutchlow gefolgt von Zarco, Dovizioso und Iannone. Jonas Folger kam von seinem achten Startplatz gut weg und balgte sich in den ersten Runden munter mit in den Top 10. Nach wenigen Umläufen lag der Deutsche allerdings am Ende der Spitzengruppe auf Platz neun. Über die Renndistanz bekam es Folger mit Jack Miller und Lorenzo zu tun. Am Ende kam er als Elfter ins Ziel.

 

 

Text: Dominik Lack

Foto: Repsol Honda

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