Austin-GP: Fenati behält kühlen Kopf

Mit einem packenden Zweikampf begann der Renntag der Motorrad-WM in Austin. Romano Fenati gelang es, Aron Canet in einen Fehler zu treiben. Dadurch konnte der Italiener, der Mitte letzter Saison aus den Diensten des Sky VR46-Teams entlassen wurde, den Sieg einfahren.

Das Rennen beinhaltete einige Zwischenfälle, denn bereits nach zwei Runden musste es mit roter Flagge unterbrochen werden. Kaito Toba war gecrasht, kurz nachdem bereits Bo Bendseyder zu Boden gegangen war. Sowohl der Japaner als auch der Holländer blieben unverletzt. Beim Neustart des auf 12 Runden angesetzten Rennens kam erneut Aron Canet am besten von der Linie weg. Der Polesetter und Top-Favorit musste sich aber gegen Romano Fenati wehren, der den Spanier nicht ziehen lassen wollte und immer wieder attackierte.

Die beiden Führenden lieferten sich drei Runden lang ein hartes Duell, bis Canet die Nerven verlor. In Turn 19 stürzte er per Highsider. Anschließend ließ er sich sichtlich enttäuscht im Medical Center untersuchen. Anschließend versuchte Romano Fenati, seinen Vorsprung an der Spitze auszubauen. Hinter dem Italiener entwickelte sich eine Gruppe aus Joan Mir, Jorge Martin, Fabio di Gianantonio und Nicolo Bulega.

In der Gruppe dahinter kämpfte Philipp Öttl um Platz sechs. Der Deutsche hatte einen ordentlichen Start und drang schnell in die Top 10 vor. Auf die Renndistanz bekam es Öttl mit John McPhee und Enea Bastianini zu tun. In den letzten drei Runden schaffte es das Trio, die Kämpfen vor sich zu erreichen. Umso erstaunlicher war es, dass sich die Fahrer in der letzten Runde mit Überholmanövern zurück hielten. Lediglich Bastianini unterahm Versuche, den letzten Podestplatz zu erringen. Auch Di Gianantonio attackierte in der letzten Kurve nochmal seinen Teamkollegen Martin, ging dabei aber zu weit. 

Vorn gewann somit Fenati vor Martin und Di Gianantonio. Vierter wurde Bastianini gefolgt von Bulega, Juanfran Guevara und McPhee. Philipp Öttl, der im Gegensatz zu seinen Gegnern mit anderen Reifen losgefahren war, landete auf Rang neun. 

Die Ergebnisse gibt es Hier

Text: Dominik Lack

Foto: motogp.com

 

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