Assen: Van der Mark zieht positives Fazit

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Für Michael van der Mark hätte der erste Lauf der Superbike WM in Assen zu einem wahren Traum werden können. Letztes Jahr hatte der Holländer sein erstes Podium holen können und wollte nun den ersten Sieg folgen lassen. Zwar hielt er mit der Spitzengruppe mit und konnte bis kurz vor Schluss um den Sieg kämpfen. Am Ende jedoch kam er in Turn drei zu Sturz und musste alle Hoffnungen auf den Heim-Triumph begraben.

„Die Superpole war eine Art Pokerspiel. Ich habe mich aber gut auf dem Bike gefühlt, auch wenn der Wind sehr stark war und unseren Job schwer gemacht hat. Die Runden, die ich mit dem Rennreifen gefahren bin, waren okay und nur mit dem Qualifying-Reifen habe ich einen Fehler gemacht und etwas Zeit verloren. Der fünfte Platz war aber ein gutes Resultat.

Mein Rennstart war nicht der beste und ich bin in den ersten Paar Runden ruhig geblieben. Dann haben ich einen guten Speed aufgebaut und hatte einen schönen Kampf an der Spitze mit Chaz Davies und vor allem mit Jonathan Rea. Ich habe mich in einigen Bereich sehr viel schneller gefühlt, aber ich habe ausgangs Turn 5 immer etwas verloren. Ich wusste, dass ich die Pace hatte, wenigstens auf dem Podium zu sein, wollte aber gewinnen. Also habe ich geplant, in den letzten zwei Runden anzugreifen. Leider habe ich in Turn 3 die Front verloren und das war echt eine Schande, weil das Podium drin war. Wir wissen, was wir für morgen ändern müssen und hoffentlich können wir das was wir heute verloren haben, wieder gut machen.“

 

Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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