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Assen: Sarah Göpfert „Kann noch an der Linie arbeiten“

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Sarah Göpfert hat in Assen die ersten zwei Sessions der neuen Saison hinter sich gebracht. Die ADAC Junior Cup-Pilotin fuhr im nassen ersten Training am Freitag auf den 38. Gesamtrang. Am Samstag im Qualifying lief es dann besser. Zwar waren wegen Regentropfen bei der Sitzung des Northern Europe Cup zuvor Regenflaggen geschwenkt worden, doch die Strecke blieb für die Youngsters größtenteils trocken. Sarah konnte am Ende mit einer 2:07,264 Platz zehn in der Deutschen Wertung holen. Das bedeutet im Rennen am Sonntag den 24. Startplatz. Wir haben bei der Racetrack-News-Kolumnistin nachgefragt.

Sarah wie lief es denn aus Deiner Sicht bisher? Ihr hattet nur zwei Trainings und in denen gab es viel Regen, bzw. Mischbedingungen.

Im Regen lief es noch nicht so super. Ich musste erst noch das Vertrauen finden. Mit den Einheitsreifen war es am Anfang noch ein bisschen schwierig, da ich vorher ja nur Regenreifen gefahren bin. Es ging aber relativ gut. Nur mit der Rundenzeit war ich absolut nicht zufrieden. Die war viel zu langsam. Das Qualifying im Trockenen lief dann aber sehr gut. Ich kam recht gut zurecht mit der Strecke und bin jetzt auf Rang zehn im deutschen Junior Cup.

Wo siehst Du jetzt für Dich noch Verbesserungsmöglichkeiten?

Ich denke, dass ich jetzt am meisten noch an der Linie arbeiten kann. Das war jetzt im Qualifying etwas schwierig. Da ging es schließlich darum, jetzt erstmal eine halbwegs schnelle Runde hinzukriegen.

Schaust Du denn morgen im Rennen eher auf die Rundenzeit oder auf die Platzierung?

Für mich geht es darum, so viel wie möglich zu lernen. Ob ich jetzt auf die Zeit oder die Platzierung schaue kann ich schlecht sagen, weil es auch mit den Holländern sehr schwierig ist. Wir werden wahrscheinlich im Pulk fahren und ich denke, dass die Rundenzeiten da eher nicht primär sein werden. Es geht eher um die Zweikämpfe. Ich gucke aber zuversichtlich auf das Rennen, denn da bin ich meistens stärker als im Training.

Und wie kommst Du mit der Strecke zurecht, die ja für Dich neu ist?

An sich finde ich die Strecke sehr anspruchsvoll, aber sie gefällt mir, weil sie sehr flüssig ist. Die Kurven sind nicht abgehakt, sondern alles ist in einem Fluss. Das liegt mir eigentlich ganz gut.

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Text: Dominik Lack

Foto: Dominik Lack

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